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Bikepacking FAQ´s

Aller Anfang ist schwer, daher werden an dieser Stelle die Bikepacking Fragen (und Antworten) gesammelt, die zu Beginn am häufigsten vorkommen…

Welches Fahrrad kann ich verwenden? Was kommt mit auf die erste Tour?Und was ist Bikepacking eigentlich genau?

Nachfolgend findet ihr kurz und knapp beantwortet, die Einsteiger-Fragen, die jeder hat, der zum ersten Mal mit dem Thema Bikepacking in Berührung kommt. Am Ende einer jeden Antwort findet ihr den Link zu einem passenden Artikel, der das jeweilige Thema noch einmal ausführlich behandelt.

Habt ihr weitere Fragen? Schreibt mir gerne unter simple-bikepacking@gmx.de

Bikepacking Fragen und Antworten

Foto: © 123RF

„Bikepacking verbindet die Grundelemente des Radreisens mit minimalistischem Camping und dem Nervenkitzel des Radfahrens abseits asphaltierter Radwege und Straßen.“

Passender Artikel: Bikepacking Grundlagen: Was ist Bikepacking eigendlich genau?

Während herkömmliche Radreisen in der Regel aus Fahrten auf befestigten Straßen und Radwegen bestehen, beinhaltet Bikepacking Geländefahrten auf Feld- oder Schotterstraßen oder auf schmalen Trails und Waldwegen.

Im Gegensatz zum Bicycle Touring erfolgt beim Bikepacking die Mitnahme von Gepäck weitestgehend unabhängig von Gepäckträgern und großen, schweren Taschen. Anstelle des klassischen Touring Taschen Set-ups (Träger hinten mit zwei Taschen plus zwei Packtaschen vorne und eine Lenkertasche), kommen leichte und flexible Bikepacking-Taschen zum Einsatz.

Passender Artikel: Bikepacking vs. Radreisen – Was sind die Unterschiede?

Agilität, Minimalismus und Gewichtsoptimierung stehen beim Bikepacking stark im Fokus. Ein Bikepacking-Fahrrad muss daher in der Lage sein die verschiedenen Streckenbeschaffenheiten zu bewältigen und gleichzeitig komfortabel und wendig zu bleiben.

Mountainbikes, Cyclocrosser oder Gravelbikes sind daher prädestiniert für den Einsatz bei einer Bikepacking-Tour. Um mit dem Bikepacking zu starten, muss man jedoch sich nicht sofort ein neues Rad anschaffen. Die meisten Radsportfreunde haben bereits ein Fahrrad im Keller oder in der Garage, dass sich ohne weiteres für das Bikepacking eignet.

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Weniger ist mehr lautet die Devise beim Bikepacking. Geringeres Gewicht erhöht die Agilität, die Leistungsfähigkeit und den Spaßfaktor. Ohnehin bieten die kleineren Bikepacking-Taschen weniger Stauraum als herkömmliche Packtaschen. Es geht also darum, seine Ausrüstung gründlich zu überdenken. Welche Ausrüstungsgegenstände müssen zwingend mit und auf was kann man getrost verzichten?

Welche Ausrüstung für eine Bikepacking-Tour benötigt wird, ist sehr individuell. Das Equipment kann sich in Abhängigkeit der Erfahrung, der Route und den Witterungsbedingungen, immer wieder verändern. Einige Basis Gegenstände sollten dennoch auf jeder Tour dabei sein. Dazu zählt zum Beispiel das Schlafsystem, dass aus Schlafsack, Schlafmatte und einem Zelt besteht. Ultraleicht-Bikepacker schwören auf leichte Tarps oder Biwak Säcke, um das Gewicht des Schlafsystems maximal zu reduzieren.

Ansonsten werden noch Allwetter-Fahrradbekleidung, Wechselkleidung, Werkzeug, Ersatzteile und ein Erste-Hilfe-Set benötigt. Das Mitführen einer zusätzlichen Lampe und von „Ersatzstrom“ in Form einer sogenannten Powerbank (externer Akku) ist ebenfalls empfehlenswert.

Ausreichend Trinkwasser ist ein Muss. Abhängig von der Länge der Bikepacking Tour sollten zusätzlich noch ausreichend Proviant, Waschmittel und Hygieneartikel einpackt werden. Ein Campingkocher inkl. Geschirr für die Mahlzeiten, darf nicht fehlen, wenn das Bikepacking Abenteuer im Selbstversorgermodus, also ohne den Besuch von Restaurants oder Imbissen, durchgeführt werden soll.

Passende Kategorie: Equipment & Packlisten

Wird von einem klassischen Bikepacking-Setup gesprochen, beinhaltet dies Set in der Regel eine Satteltasche (Seat Bag), eine Lenkertasche (Lenkerrolle / Handlebar Bag) und einer Rahmentasche (Frame Bag). Zusätzliches Packvolumen wird durch diverse Zubehörtaschen (Accessory Bags) geschaffen. Hierzu zählen kleinere Oberrohrtaschen, Vorbautaschen und Gabeltaschen. Viele Bikepacker nutzen auch Rucksäcke oder Hüfttaschen um zusätzlichen Stauraum zu generieren. Wasserdichte Packsäcke dienen dazu, Kleidung oder Ausrüstung vor Nässe zu schützen.

Neben dem geringeren Gewicht bieten Bikepacking Taschen zudem den Vorteil, dass für deren Anbringung am Fahrrad keine Gepäckträger oder Anschraubpunkte notwendig sind. Die Spezialtaschen werden mithilfe von Gurten / Klettverschlüssen angebracht und können so an nahezu jeder Rahmengeometrie befestigt werden.

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Das Repertoire an Werkzeugen und Ersatzteilen, die für Bikepacking-Touren benötigt werden können ist groß. In Abhängigkeit von der Route, dem Land und der Dauer der Radreise werden unterschiedliche Utensilien benötigt.

Ein paar Basis-Werkezuge– und Ersatzteile sollten aber immer an Bord sein. Dazu gehört immer ein gutes Multitool, das alle Grundwerkzeuge beinhaltet. Ergänzt wird das Werkzeug-Kit mit Luftpumpe, Flickzeug und Reifenheber. Ein Ersatzschlauch ist auch empfehlenswert (auch wenn du tubeless unterwegs bist, kann er im Notfall dafür sorgen, dass du es noch bis zur nächsten Werkstatt schaffst). Schalt- oder Bremszüge, Kettenglieder und Bremsbeläge haben viele Radreisende ebenfalls in ihrem Standard-Set-up.

Bei längeren Touren erhöht sich die Auswahl entsprechend. PS: Kabelbinder, Schlauchschellen und Panzertape haben schon so manchem Bikepacker die Tour gerettet.

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Ein Overnighter ist nichts anderes als eine Bikepacking-Tour, die mindestens eine Nacht dauert. Früher hätte man einen Overnighter wohl Wochenendausflug genannt.

Egal welchen Namen wir dem Kind geben – Ein Overnighter ist eine tolle Gelegenheit, um dem Alltag für eine kurze Zeit den Rücken zu kehren. Overnighter werden auch gerne genutzt, um neue Ausrüstungsgegenstände zu testen, bevor es auf große Tour geht.

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