Bikepacking mit dem Rennrad stellt dich vor besondere Herausforderungen: wenig Platz, hohes Tempo, minimales Gepäck. In diesem Guide zeige ich dir, wie du dein Rennrad optimal fürs Bikepacking ausstattest – mit einer durchdachten Packliste, ultraleichten Tipps und dem Fokus auf Reichweite, Effizienz und Fahrspaß.
Immer mehr Radfahrer entdecken das Bikepacking mit dem Rennrad – leicht, schnell und auf das Wesentliche reduziert.
Doch mit einem klassischen Tourenrad hat diese Form des Radreisens nur wenig gemeinsam.
Es geht nicht darum, möglichst viel mitzunehmen, sondern möglichst weit zu kommen – mit möglichst wenig Gewicht.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du dein Rennrad optimal für mehrtägige Touren ausstattest – inklusive meiner bewährten Packliste, Tipps zu Taschen, Gewicht, Setup und dem richtigen Mindset.
Ob Alpenüberquerung, Mittelgebirge oder Microadventure:
Mit dem richtigen Setup wird auch dein Rennrad zum Bikepacking-Bike.
Ein Rennrad für Bikepacking?
Klingt auf den ersten Blick widersprüchlich – schließlich ist das Rennrad auf maximale Geschwindigkeit, Minimalismus und Aerodynamik ausgelegt.
Doch genau darin liegt auch sein Potenzial:
Mit dem richtigen Setup wird aus deinem Rennrad ein schnelles, leichtes und erstaunlich tourentaugliches Bikepacking-Gefährt.
Entscheidend ist, die besonderen Anforderungen dieses Radtyps zu verstehen und gezielt darauf einzugehen.
Im Vergleich zum Gravelbike oder klassischen Reiserad bringt das Rennrad einige spezifische Herausforderungen mit sich:
Begrenzter Stauraum: Ohne Ösen am Rahmen, Gabel oder Gepäckträger entfallen viele klassische Befestigungsmöglichkeiten. Auch die oft schmale Geometrie lässt nur wenig Spielraum für Rahmentaschen oder große Satteltaschen.
Damit dein Rennrad fürs Bikepacking geeignet ist, brauchst du ein gut abgestimmtes, ultraleichtes Setup.
Es kommt weniger darauf an, viel mitzunehmen – sondern genau das Richtige.
Leichte, schlanke Bikepacking-Taschen, minimalistisches Equipment und eine klare Tourenstrategie helfen dir dabei, auch mit wenig Platz und Komfort weit zu kommen.
Im nächsten Abschnitt zeige ich dir, wie du dein Rennrad Schritt für Schritt auf deine Tour vorbereitest – von der Auswahl der Taschen über das Packgewicht bis zur Planung deiner Tagesetappen.
Vorteile | Nachteile |
Gewicht | Streckenauswahl |
Reichweite / Distanz | Komfort |
Aerodynamic | Systemgewicht |
Geschwindigkeit | Befestigungsmöglichkeiten |
Minimalismus | Oft Felgenbremsen |
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How-to Bikepack ist der Bikepacking-Ratgeber für Einsteiger und Einsteigerinnen und zeigt dir Schritt für Schritt, wie du unvergessliche Abenteuer in der Natur vorbereiten und umsetzen kannst.
Eine gute Vorbereitung ist beim Bikepacking immer wichtig – beim Rennrad ist sie entscheidend.
Denn dein Setup ist auf das Nötigste reduziert, und jede Fehlplanung wirkt sich direkt auf dein Fahrgefühl und deine Sicherheit aus.
Umso wichtiger ist es, deine Tour realistisch und effizient zu planen.
Überlege dir genau, wie viele Kilometer du am Tag schaffen kannst – inklusive Höhenprofil.
Plane Puffer ein und achte auf deine physische Leistungsgrenze, besonders wenn du Gepäck am Rad hast.
Prüfe im Vorfeld:
Gibt es genug Supermärkte, Bäckereien oder Tankstellen?
Ob Biwak, Zelt, Tarp oder Unterkunft – du solltest wissen, wie autark du unterwegs sein willst.
Für Übernachtungen im Freien brauchst du:
einen wetterfesten Schlafplatz (z. B. Bivybag + Isomatte)
Beim Rennrad-Bikepacking zählt kontinuierliche Energiezufuhr.
Achte auf:
hohe Kaloriendichte bei geringem Gewicht (z. B. Nüsse, Riegel, Trockenobst)
Weniger Gepäck bedeutet: Nur das mitnehmen, was du im Ernstfall wirklich brauchst.
Dazu gehören:
Mini-Tool, Kettennieter, 1–2 Ersatzschläuche oder Tubeless-Patch-Kit
Urheber: Restrap
Mit dem Rennrad auf Tour zu gehen heißt: weniger mitnehmen, dafür gezielter packen.
Gerade beim Bikepacking auf schmalen Reifen ist jedes Gramm entscheidend – und Platz ohnehin Mangelware.
Umso wichtiger ist eine durchdachte, ultraleichte Packliste, die sich auf das Wesentliche konzentriert.
Was sich bei vielen Bikepackern in der Praxis bewährt bewährt hat, zeige ich dir in dieser Packliste.
Sie ist optimiert für mehrtägige Touren mit Rennrad: leicht, kompakt, funktional.
Rennräder stellen besondere Anforderungen an dein Taschen-Setup:
Sie bieten kaum Befestigungsmöglichkeiten, sind auf Leichtbau und Aerodynamik optimiert – und reagieren empfindlich auf zusätzliches Gewicht oder falsch platzierte Lasten.
Standardlösungen aus dem Bikepacking-Bereich passen oft nicht ohne Weiteres.
Deshalb brauchst du Taschen, die speziell für den Einsatz am Rennrad entwickelt wurden: kompakt, windschnittig und fest fixiert – idealerweise mit minimalem Eigengewicht und durchdachten Befestigungssystemen.
Die Satteltasche übernimmt beim Rennrad-Bikepacking die Rolle des klassischen Gepäckträgers – sie trägt das meiste Volumen und oft auch das meiste Gewicht.
Gleichzeitig darf sie nicht schwingen oder sich lösen, denn das wirkt sich direkt aufs Handling aus.
Perfekt geeignet ist die CYCLITE Saddle / Bag 01, weil sie sehr stabil sitzt und trotzdem extrem leicht ist.
Die Tasche wird direkt an Sattelstreben und Sattelstütze befestigt und lässt sich mit Kompressionsriemen straff verzurren.
Das ist wichtig, denn jede Bewegung am Heck wirkt sich auf dein Trittgefühl aus – besonders bei Anstiegen oder schnellen Abfahrten.
Schlafsack oder Quilt
Die Rahmentasche nutzt das Dreieck zwischen Oberrohr, Sitzrohr und Unterrohr – und ist damit die beste Möglichkeit, Gewicht zentral und tief am Rad unterzubringen.
Genau das macht sie beim Rennrad-Bikepacking so wertvoll:
Sie trägt zur Stabilität bei, ohne das Fahrverhalten negativ zu beeinflussen.
Die CYCLITE Frame Bag 01 – sie passt mit ihrer schmalen, aerodynamischen Form perfekt in viele Rennradrahmen und lässt sich per Klett sicher befestigen.
Dank des durchgehenden Reißverschlusses kannst du auch während der Fahrt leicht auf den Inhalt zugreifen.
Besonders praktisch:
Selbst mit montierter Tasche lassen sich oft noch eine oder sogar zwei Trinkflaschen im Rahmendreieck unterbringen – das ist bei vielen anderen Modellen nicht möglich.
Werkzeugset (Multitool, Mini-Pumpe, Flickzeug)
Am schmalen Rennradlenker ist die klassische Handle Bar Roll oft eine Herausforderung:
Zu breit, zu tief oder zu schwer – und schon leidet das Lenkverhalten.
Praktisch ist hier die CYCLITE Handle Bar Roll Bag 01, die speziell für schmale Cockpits entwickelt wurde.
Sie lässt sich per Klett oder Spanngurt zwischen Lenker und Steuerrohr fixieren und sitzt schön eng am Lenker.
Das Fahrverhalten bleibt so weitgehend unbeeinflusst – auch bei schnellem Wiegetritt oder auf engen Abfahrten.
Schlafsystem (z. B. ultraleichter Biwaksack, Sommerschlafsack)
Aero Lenkertaschen sind speziell für Rennrad-Setups konzipiert, bei denen jede Tasche möglichst windschnittig und fest verbaut sein muss.
Sie sitzen zentral über dem Vorbau – direkt zwischen Lenker und Steuerrohr – und sind damit optimal erreichbar während der Fahrt.
Das macht sie zur beliebten Ergänzung für alle, die schnellen Zugriff auf Snacks, Elektronik oder Kleinteile benötigen.
Eine typische Aero Bag, wie zum Beispiel die CYCLITE Handle Bar Aero Bag 01, überzeugt durch ihr flaches, aerodynamisches Design und einen geringen Querschnitt – ideal für lange Distanzen oder sportlich orientierte Touren.
Dank Klett- oder Klemmverschluss sitzt sie stabil am Lenker und beeinträchtigt weder Schaltung noch Bremsen.
Energie-Riegel, Nüsse, Gels
Die Oberrohrtasche ist eine der praktischsten Bikepacking-Taschen am Rennrad:
Sie sitzt direkt hinter dem Vorbau auf dem Oberrohr und ermöglicht schnellen Zugriff auf alles, was du während der Fahrt brauchst – ohne Absteigen oder Kramen.
Besonders bei langen Etappen oder in Rennen ist das ein echter Vorteil.
Ich empfehle die CYCLITE Top Tube Bag 02 – sie ist schlank, leicht und aerodynamisch konstruiert, speziell für sportliche Setups.
Dank magnetischem Fidlock-Verschluss lässt sich die Tasche mit einer Hand öffnen und schließen – selbst mit Handschuhen oder bei schneller Fahrt.
Sie bietet Platz für die wichtigsten Kleinteile, ohne beim Treten zu stören.
Powerbank, USB-Kabel, Adapter
Ich setze in diesem Setup bewusst auf Taschen von CYCLITE, weil ich damit über mehrere Touren hinweg sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Die Produkte sind leicht, durchdacht und extrem zuverlässig – gerade für den Einsatz am Rennrad.
Natürlich gibt es auch andere Marken, die hochwertige ultraleichte Bikepacking-Taschen anbieten.
Besonders bekannt ist z. B. Apidura mit der Racing-Serie*, die sich ebenfalls hervorragend für minimalistische Rennrad-Setups eignet.
Wichtig: Wähle Taschen, die zu deinem Rad, deinem Fahrstil und deinen Tourenplänen passen – Gewicht, Befestigung, Volumen und Aerodynamik sind entscheidende Faktoren.
Urheber: Restrap
Wenn du mit dem Rennrad auf Bikepacking-Tour gehst und draußen übernachtest, brauchst du ein Schlafsystem, das drei Dinge vereint: minimales Gewicht, kleinstes Packmaß und ausreichenden Schutz vor Kälte, Feuchtigkeit und Wind.
Ideal ist hier ein modulares Biwak-Setup, das sich schnell auf- und abbauen lässt, je nach Wetterlage anpassbar ist – und perfekt zu einem ultraleichten Rennrad-Setup passt.
Herzstück jedes Schlafsystems ist der Schlafsack oder Quilt.
Für Sommernächte (ab 8 °C aufwärts) reicht ein leichter Sommerschlafsack oder ein Daunenquilt mit Komfortbereich um +5 °C.
Wichtig ist, dass das Modell komprimierbar ist und möglichst leicht ist – bei Touren mit Biwakplane oder Bivybag kannst du oft sogar auf einen noch dünneren Schlafsack zurückgreifen.
Quilt-Systeme sparen Gewicht, lassen sich gut lüften und bieten mehr Bewegungsfreiheit
Lesetipp: Der große Bikepacking-Schlafsack Guide
Die Isomatte ist ein oft unterschätzter Teil des Setups.
Sie sorgt nicht nur für Liegekomfort, sondern isoliert auch gegen Bodenkälte – selbst im Sommer wichtig.
Für Rennrad-Bikepacking sollte sie unter 400 g wiegen und sich auf Flaschengröße komprimieren lassen.
Ultraleicht-Modelle wie die Therm-a-Rest NeoAir UberLite oder Sea to Summit Ultralight haben sich bewährt
Ein guter Biwaksack ersetzt Zelt oder Tarp, wenn du schnell, leicht und unauffällig unterwegs sein willst.
Er schützt vor Wind, Tau, leichtem Regen und erhöht durch die geschlossene Hülle sogar die Wärmeleistung deines Schlafsacks.
Ein guter Biwaksack ersetzt Zelt oder Tarp, wenn du schnell, leicht und unauffällig unterwegs sein willst.
Er schützt vor Wind, Tau, leichtem Regen und erhöht durch die geschlossene Hülle sogar die Wärmeleistung deines Schlafsacks.
Atmungsaktives Material (z. B. eVent oder Gore-Tex) verhindert Kondenswasserbildung
in minimalistisches Tarp (z. B. 2x3 m aus SilNylon) ergänzt den Bivybag perfekt.
Es schützt vor Regen, Hitze oder Morgentau und lässt sich je nach Gelände frei aufspannen – mit Trekkingstöcken, Ästen oder zwischen Bäumen.
in minimalistisches Tarp (z. B. 2x3 m aus SilNylon) ergänzt den Bivybag perfekt.
Es schützt vor Regen, Hitze oder Morgentau und lässt sich je nach Gelände frei aufspannen – mit Trekkingstöcken, Ästen oder zwischen Bäumen.
4–6 Heringe aus Alu oder Carbon
Bei der Kleidung gilt wie beim gesamten Bikepacking-Setup: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Du brauchst funktionale Ausrüstung, die dich zuverlässig vor Wetter, Wind und Kälte schützt – aber eben auch leicht, schnell trocknend und platzsparend ist.
Ideal ist ein modulares Schichtsystem, mit dem du flexibel auf Temperaturwechsel und Wetterumschwünge reagieren kannst.
Gerade beim Rennrad-Bikepacking ist der Platz begrenzt.
Daher beschränke ich mich auf ein möglichst universelles Outfit, das sowohl tagsüber auf dem Rad als auch abends im Camp funktioniert.
Merino, Mikrofaser und ultraleichte Synthetikmaterialien haben sich dabei besonders bewährt.
Standard-Outfit für 2–5 Tage Tour:
Abends willst du etwas Trockenes und Bequemes anziehen – idealerweise so, dass du damit auch mal in den Supermarkt oder an die Tankstelle kannst, ohne aufzufallen.
Bewährte Kombi:
1x Daunenjacke (z. B. als Teil des Schlafsystems)
weitere Kleidung nach Bedarf
Wenn du deine Kleidung sinnvoll kombinierst, brauchst du nicht mehr als 300–800 g Textil zusätzlich zum Tagesoutfit.
Entscheidend ist die Vielseitigkeit – jedes Kleidungsstück sollte idealerweise mehrere Funktionen erfüllen (z. B. Schlafshirt + Camp-Outfit + Base Layer).
Nutze Kompressionsbeutel, um das Volumen zu reduzieren, und lagere trockene Wäsche wasserdicht – idealerweise in der Satteltasche oder Lenkertasche.
Beim Rennrad-Bikepacking stellt sich früher oder später die Frage:
Willst du unterwegs wirklich kochen – oder reicht dir kalte Verpflegung?
Beides ist legitim.
Ich habe beides ausprobiert: ganz ohne Kocher, mit Esbit und mit Gaskocher.
Auf längeren Touren oder bei kühleren Temperaturen ist ein minimalistisches Kochsystem für mich heute unverzichtbar – allein für Kaffee, Tee oder eine warme Mahlzeit am Abend.
Das Wichtigste:
Alles muss leicht, kompakt und effizient sein – denn Platz ist knapp, und du willst dein Setup nicht mit sperrigem Geschirr überfrachten.
Ultraleichter Esbit-Kocher – wiegt nur wenige Gramm und passt in jede Tasche
Ich kombiniere in der Regel kalte Snacks für tagsüber mit einer warmen Mahlzeit am Abend.
Alles, was schnell geht, wenig wiegt und trotzdem satt macht, kommt in Frage:
Unterwegs:
Abends:
Wenn du auf das Kochen komplett verzichten möchtest, ist das absolut machbar – besonders im Sommer oder bei kurzen Touren.
In dem Fall solltest du gezielt auf kalorienreiche, lagerfähige Snacks setzen und regelmäßig Orte zum Auffüllen einplanen (Supermarkt, Tankstelle, Bäcker).
Urheber: Restrap
Auf mehrtägigen Rennrad-Bikepacking-Touren musst du dich auf dein Material verlassen können – vor allem, wenn du abseits großer Städte oder Werkstätten unterwegs bist.
Gleichzeitig willst du nicht unnötig Werkzeug mitschleppen.
Die Lösung: ein kompaktes, funktionales Mini-Set, mit dem du alle häufigen Pannen unterwegs selbst beheben kannst.
Zusätzlich solltest du dafür sorgen, dass deine Elektronik zuverlässig läuft – Navigation, Licht und Kommunikation hängen meist an deinem Smartphone.
Eine gute Stromversorgung ist deshalb Pflicht.
Mein minimalistisches Reparaturset:
Gerade bei langen Tagen im Sattel brauchst du ausreichend Strom für Navigation, Licht und Handy.
Ich verzichte auf Nabendynamo und setze stattdessen auf zwei Powerbanks, die ich abwechselnd lade und verwende.
Mein Strom-Setup:
Auch beim ultraleichten Bikepacking solltest du auf Hygiene nicht verzichten – allein schon, um dich wohlzufühlen, kleinere Verletzungen zu versorgen oder nach einem heißen Tag im Sattel frisch ins Biwak zu gehen.
Die Kunst liegt wie immer in der Reduktion auf das Wesentliche: leicht, kompakt, schnell griffbereit.
Standard-Ausrüstung:
Urheber: CYCLITE
Bikepacking mit dem Rennrad ist eine besondere Form des Radreisens: schnell, reduziert und effizient.
Es geht nicht darum, alles dabei zu haben – sondern genau das Richtige.
Jedes Gramm zählt, jedes Teil muss durchdacht gewählt sein.
Mit einem leichten, windschnittigen Setup kannst du auch mit dem Rennrad mehrtägige Touren fahren – ganz ohne Reiserad oder schwere Packtaschen.
Wichtig ist, dass dein Equipment zur Strecke, zum Wetter und zu deinem Fahrstil passt.
Diese Packliste ist das Ergebnis vieler Touren, Tests und Umwege.
Sie soll dir helfen, dein Setup zu optimieren – für mehr Reichweite, mehr Fahrspaß und mehr Freiheit unterwegs.
Happy Bikepacking
Dennis
Damit du beim Packen den Überblick behältst, findest du hier nochmal alle Komponenten kompakt als Tabelle zusammengefasst.
Die Liste folgt der Struktur aus dem Beitrag: von den Taschen über Kleidung, Schlafsystem, Kocher bis hin zu Werkzeug, Technik und Hygiene.
So kannst du Schritt für Schritt durchgehen, was du brauchst – und was du bewusst weglassen kannst.
Transportsystem | Produkt | Gewicht | Anzahl |
Satteltasche: | CYCLITE Saddle Bag / 01* | 318 g | 1x |
Rahmentasche: | CYCLITE Frame Bag / 01* | 148 g | 1x |
Lenkertasche: | CYCLITE Handle Bar Roll Bag / 01* | 198 g | 1x |
Lenkertasche (alternativ): | CYCLITE Handle Bar Aero Bag / 01* | 208 g | 1x |
Oberrohrtasche: | CYCLITE Top Tube Bag / 02* | 116 g | 1x |
Food Pouch (optional): | CYCLITE Food Pouch / 01* | 35 g | 1x |
Schlafsystem | Produkt | Gewicht | Anzahl |
Biwaksack: | MSR E-Bivy* | 180 g | 1x |
Quilt: | Therm-a-Rest Vesper* | 485 g | 1x |
Isomatte: | Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT* | 370 g | 1x |
Tarp (optional): | Sea to Summit Escapist* | 300 g | 1x |
Kleidung | Produkt | Gewicht | Anzahl |
Trikot (kurz): | Triple2 VELOZIP Pro UV-Protection* | k.A. | 1x |
Bib-Shorts (kurz): | Triple 2 SNELL Ocean Light Long Distance* | k.A. | 1x |
Windweste: | KAMSOOL Pro Wind Gilet* | k.A. | 1x |
Regenjacke (optional): | SMUDD Sub Rain Jacket* | k.A. | 1x |
Armlinge (optional): | ARM Evo Ocean Waste Fleece Armlinge * | k.A. | 1x |
Beinlinge (optional): | ARM Evo Ocean Waste Fleece Beinlinge* | k.A. | 1x |
Handschuhe: | GORE WEAR C5 Kurz* | 36 g | 1x |
Merino Midlayer Shirt: | Odlo Merino 200 Undershirt* | k.A. | 1x |
Merino Midlayer Hose: | Odlo Merino 200 Hose* | k.A. | 1x |
Zip-Off Hose (optional): | VAUDE Farley Stretch T-Zip Pants* | k.A. | 1x |
Unterhosen: | Danish Endurance* | k.A. | 2x |
Socken: | Danish Endurance* | k.A. | 2x |
Schlauchtuch: | Merino Buff* | k.A. | 1x |
Daunenjacke (optional): | Forclaz MT 100* | 81 g | 1x |
Kochausrüstung | Produkt | Gewicht | Anzahl |
Esbit-Kocher: | Esbit Kocher Titan* | 10 g | 1x |
Brennstoff: | Esbit Tabletten* | 27 g | 3x |
Titan Topf: | TOAKS Titan Cup* | 24 g | 1x |
Faltbecher: | Sea to Summit Frontier* | 54 g | 1x |
Göffel: | TOAKS Titan Spork* | 18 g | 1x |
Feuerzeug: | Mini Bic Feuerzeug* | k.A. | 2x |
Verpflegung: | Nach Bedarf und Vorliebe | - | - |
Werkzeug & Technik | Produkt | Gewicht | Anzahl |
Multitool: | Crank brothers multi-19* | 175 g | 1x |
Pumpe: | Lezyne CNC Pocket Drive* | 80 g | 1x |
Tubeless Repair: | BASIC Tubeless Reparatur-Set* | 13 g | 1x |
Ersatzteile: | nach Bedarf | k.A. | 1x |
Kabelbinder: | Kabelbinder Set* | k.A. | 1x |
Panzertape: | Tesa extra Power* | k.A. | 1x |
Powerbank: | Anker Power Core* | 300 g | 1x |
Powerbank (Reserve): | Anker Nano* | 200 g | 1x |
Kabel: | USB-C kurz* | k.A. | 1x |
Ladegerät: | Anker USB-C* | k.A. | 1x |
Hygieneartikel | Produkt | Gewicht | Anzahl |
Zahnbürste: | Bambus Reisezahnbürste* | k.A. | 1x |
Zahncreme: | Mini Tube Zahnpasta* | k.A. | 1x |
Seife: | Duschbrocken* | k.A. | 1x |
Handtuch: | Mikrofaser Handtuch* | k.A. | 1x |
Mini-Deo: | Nivea* | k.A. | 1x |
Erste-Hilfe: | VAUDE First Aid Kit S* | 140 g | 1x |
Sonstiges: | Produkt | Gewicht | Anzahl |
Leichtes Schloss: | hiplok z lok combo* | 68 g | 1x |
Trinkflaschen: | KEEGO Fidlock Twist* | k.A. | 2x |
Helm: | ABUS Airbraker* | 200 g | 1x |
Brille: | ALPINA Sonic HR Q-LITE* | k.A. | 1x |
Ja, definitiv. Auch wenn Rennräder ursprünglich nicht fürs Gepäckfahren konzipiert wurden, lässt sich mit dem richtigen Setup problemlos eine mehrtägige Tour fahren. Entscheidend sind leichte, windschnittige Taschen und eine sinnvolle Gewichtsverteilung.
Beim Rennrad-Bikepacking steht die Maximierung von Effizienz und Reichweite im Vordergrund. Du hast weniger Stauraum, ein sportlicheres Fahrverhalten und musst minimalistischer packen. Komfort und Vielseitigkeit spielen eine untergeordnete Rolle – dafür bist du schneller unterwegs.
Optimal sind kompakte Bikepacking-Taschen, die sich direkt am Rahmen, Lenker oder Sattel befestigen lassen – ohne zusätzliche Halterungen. Wichtig: Sie sollten leicht, schmal geschnitten und stabil fixierbar sein, um das Fahrverhalten nicht zu beeinträchtigen.
Je nach Körpergewicht, Streckenprofil und Fitness liegt ein guter Zielwert bei maximal 6–10 kg Gepäck, exklusive Wasser. Je leichter dein Setup, desto angenehmer das Fahrverhalten – vor allem bergauf und bei Wind.
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Hallo,
Ich habe gerade meine erste Bikepackingtour (Alpe-Adria-Radweg) hinter mir und kann für schmale (Damen)Lenker keine Lenkerrolle empfehlen, die sich seitlich verschließen lässt. Das schränkt schnell die Schaltung ein. So eine Rolle hat meine Freundin. Ich habe die Lenkerrolle mit 7l von Restrap und bin sehr zufrieden. Auch hier muss man beim Packen achtgeben, aber das passt zumindest seitlich gut. Und als Oberrohrtasche habe ich auch die long-Variante mit 2l von Restrap. Da bin ich auch super zufrieden mit.
Hallo Nicole,
danke, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst! Falls du etwas Abstriche beim Stauraum machen kannst, ist bei einem schmalen Lenker evtl. ein Toploader eine gute Wahl. In diesem Artikel bin ich etwas genauer auf das Thema Lenkertaschen eingegangen.
Happy Bikepacking!
Dennis
Hallo, ich war diese Jahr nach länger Zeit mit dem E-Bike im Urlaub.
Und muss zugeben, ein E-Bike ist mir fürs Bike Packking zu schwer.
Daher werde ich im nächsten Jahr mit dem Gravelbike in Urlaub fahren. Da ich von Hotel zu Hotel fahren möchte, komme ich mit sehr wenig aus.
Ich Frage mich nur in der letzten Zeit, welche Kombination sinnvoller ist.Satteltasche mit Lenkertasche oder Satteltasche mit einer Rahmentasche.
Würde mich freuen, wenn du einen Tipp für mich hast.
Gruß Heiko
Servus Heiko,
danke für deinen Beitrag! Persönlich würde ich in der von dir beschriebenen Situation die Kombination aus Satteltasche und Rahmentasche wählen. Wenn du keine Schlafutensilien wie Zelt, Schlafsack etc. mitführen musst, bekommst du die andere Ausstattung locker in Sattel- und Rahmentasche. Ein weiterer Vorteil: Ohne die Lenkertasche ist die Gewichtsverteilung und damit auch das Fahrgefühl / verhalten etwas besser.
Viel Spaß auf deinen zukünftigen Touren!
Dennis