Ausprobiert: Tailfin Gepäckträger AeroPack und Taschen im Praxischeck

Transparenz-Hinweis
Tailfin hat mir die hier vorgestellten Produkte auf meinen Wunsch für einen Praxischeck zur Verfügung gestellt. Es handelt sich bei diesem Beitrag daher offiziell um Werbung. Das hat jedoch keinen Einfluss darauf, wie ich die Produkte beurteile. Meine Bewertungen und Empfehlungen geben meine persönliche Meinung über die Produkte wieder. Enthaltene Affiliate-Links sind, wie immer, mit einem * als solche gekennzeichnet.

Bikepacking und Gepäckträger – lange Zeit wollten diese Begriffe nicht so recht zusammenpassen. Verwunderlich ist das kaum:

Um Gewicht zu sparen, kommen die meisten Rennräder, Gravel Bikes und Mountain Bikes ohne Gepäckträger aus.

An ihre Stelle treten Satteltaschen, auch „Arschraketen“ genannt, die einfach an der Sattelstütze befestigt werden.

Doch seit kurzem feiern Gepäckträger ihr Comeback.

Das liegt vor allem an einer Firma:

Tailfin.

Die Briten entwickelten ein System, das sich einfach an- und abmontieren lässt, wenig wiegt und darüber hinaus noch aerodynamisch ist.

Vor allem für Distanz-Fahrer klingt das zu gut, um wahr zu sein. 

Doch sollten auch Otto Normal-Bikepacker zu Tailfin wechseln?

Ich wollte es genauer wissen und habe einige Produkte ausprobiert.

In diesem Artikel zeige ich dir, was Tailfins Gepäckträger so besonders macht und wie sie sich im Praxistest schlagen.

Über Tailfin

Tailfin ist eine britische Firma, die 2017 gegründet wurde und ihren Sitz in Bristol hat.

Doch eigentlich geht die Geschichte noch weiter zurück.

Nick Broadbent, seines Zeichens Ingenieur und Gründer von Tailfin, stellte sich eine simple Frage:

Warum haben Road Bikes keinen Gepäckträger?

Sicher:

Modelle zum Nachrüsten gab es schon.

Doch diese erinnerten Nick eher an Klappergestelle als modernes Equipment.

So wuchs die Idee, einen eigenen Gepäckträger zu designen.

18 Monate dauerte die Entwicklung.

Es folgte eine Kickstarter-Kampagne für „Tailfin“: den ultra-leichten Gepäckträger aus Carbon, mit Aufnahmepunkten für Seitentaschen.

Anscheinend traf Nick damit einen Nerv.

Statt der erforderlichen 50.000 kamen schnell ganze 157.000 Pfund zusammen.

Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt.

Aus dem Kickstarter-Projekt wurde ein Unternehmen mit über 15 Mitarbeitern und einer breiten Produktpalette.

Doch eines ist gleichgeblieben:

Tailfin-Mitarbeiter sind nicht nur Designer und Ingenieure, sondern auch passionierte Radfahrer.

Ganz nach dem Motto „No Faff!“ (kein Schnickschnack) entstehen Produkte, die speziell auf die Anforderungen heutiger Biker zugeschnitten sind.

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Das Konzept der Tailfin Rack-Systeme

Simpel ausgedrückt, sind Tailfins Rack-Systeme Gepäckträger.

Wer nun jedoch an die klapprigen Varianten von Hollandrädern oder City Bikes denkt, muss umdenken.

Es handelt sich um echte High Tech-Produkte.

Ein erstes Markenzeichen ist Aerodynamik.

Tailfin Racks und Taschen reduzieren den Luftwiderstand.

Dies erlaubt es Nutzern, schneller voranzukommen und Kraft zu sparen.

Zugegeben:

Der Unterschied ist auf kurzen Touren minimal.

„Normalo“-Bikepacker, die gemütlich radeln, werden ihn wohl nicht bemerken.

Anders sieht die Sache auf langen Distanzen aus – etwa 200 km.

Nicht umsonst kommen Tailfin Racks gerne für Rennen wie das Silk Road Mountain Race und Atlas Mountain Race zum Einsatz.

Doch selbst wer keine Rekorde aufstellen will, sollte sich Tailfin genauer ansehen.

Die Tragesysteme des Herstellers sind nicht nur top-verarbeitet.

Sie bestechen auch mit bombenfestem Halt.

Tailfin setzt auf einen Mix aus hochwertigen Gurten und Hebel-Verschlüssen.

Die Taschen können schnell und ohne Werkzeug abmontiert werden.

Außerdem freuen sich die Ohren.

Tailfin-Taschen sitzen absolut geräuschlos am Gepäckträger.

Nerviges Klappern hat so ein Ende.

Zu guter Letzt bietet Tailfin maximale Flexibilität.

Die Gepäckträger und Taschen funktionieren mit nahezu jedem Fahrrad: egal, ob Rennrad, Gravelbike oder „Fully“.

Auch die Art der Sattelstütze (Aero, Carbon, Dropper Post etc.) spielt keine Rolle.

Tailfin Bike Racks

© Tailfin: AeroPack Alloy System

Tailfin Gepäckträger – verschiedene Varianten

Tailfin bietet mittlerweile verschiedene Systeme an.

Diese auf der Website auseinanderzuhalten, fällt nicht immer leicht.

Darum will ich kurz auf die wichtigsten Varianten eingehen:

Im Zentrum stehen Tailfins Rack-Systeme, die in Aluminium oder Carbon erhältlich sind:

Da wäre zum einen das Alloy Rack-System: bestehend aus dem Träger (Rack) und einer permanenten Verbindung zum Sitzrohr (Top Stay).

Dieses System hat den Vorteil, dass die Tasche einzeln abgenommen werden kann.

Das Rack-System verbleibt dann am Rad.

Zur Zielgruppe gehören Biker, die flexibel unterwegs sein wollen – sowohl in der Stadt als auch in der Natur.

Zum anderen gibt es das AeroPack-System.

Hier dient die integrierte Superlight SL Top Bag als Verbindung zwischen dem Aluminium-Bogen (Arch) und der Befestigung an der Sattelstange (Seat Post Connector).

Im Vergleich zum Alloy Rack sind weniger Einzelteile verbaut.

Dies wiederum wirkt sich positiv auf Gewicht und Robustheit aus.

Möchtest du ohne Tasche auf Tour gehen, kann die ganze Konstruktion dank Fast Release Mounts schnell abgenommen werden.

Nicht umsonst empfiehlt Tailfin sein AeroPack-System für Bikepacker, die häufig Offroad unterwegs sind.

Tailfin Gepäckträger Vergleich

© Tailfin: AeroPack vs. Rack

Diese Tailfin Produkte habe ich ausprobiert

AeroPack Alloy with Pannier Mounts

AeroPack with Pannier Mounts
Gewicht: 1081 g (fast release mount)
Max. Zuladung: 27 kg
Option: Achsmontage + Schnellentriegelung
Achse: Universal
Preis prüfen*

Besonderheiten & Features

Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei Tailfins AeroPack Alloy um ein Gepäckträgersystem aus Aluminium.

Dieses wird dreifach fixiert: an der Sattelstütze und links und rechts an der Steckachse.

Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

  • Direct Frame Mounting stellt die günstigste Lösung dar. Der Bogen (Arch) wird mit Standard-Schrauben direkt am Fahrrad befestigt. Allerdings benötigst du die passenden Ösen. Diese fehlen bei vielen Bikes.
  • Frame Mounts + Fast Release Dropouts kombinieren die direkte Montage am Rahmen mit den Fast Release Dropouts. So kannst du das ganze System schnell und unkompliziert abnehmen. Jedoch lässt sich evtl. nicht die maximal zulässige Traglast ausreizen. Sie hängt maßgeblich von der Beschaffenheit der Ösen und den Gewindebohrungen im Rahmen ab. Falls du dich für diese Befestigung entscheidest, frag lieber vorher beim Hersteller deines Fahrrads nach. Er kann dir sagen, ob ein Rack-System montiert werden kann.
  • Komfortabler, wenn auch etwas teurer, ist die dritte Methode: Fast-Release Mounts in Verbindung mit der Tailfin Axle. Auch diese Kombination erlaubt es, den Gepäckträger ohne Werkzeug abzunehmen und gleichzeitig die volle Traglast zu nutzen. Die Tailfin Axle ersetzt deine vorhandene Achse am Bike. Sie wurde speziell auf das Tailfin-Rack zugeschnitten. Um herauszufinden, welche Achse für dein Fahrrad geeignet ist, kannst du den Konfigurator auf der Tailfin-Website nutzen; oder du schreibst eine E-Mail an Tailfin. Der Kundensupport wird dich kompetent beraten.
Tailfin Alloy Arch

© eigene Aufnahme: Alloy Arch Details

Gepäckträgertasche Tailfin

© eigene Aufnahme: Superlight SL Top Bag

Übrigens liefert Tailfin einen Diebstahlschutz in Form von zwei Schrauben mit.

Sie lassen sich auch beim Quick Release Mount anbringen und sichern den Gepäckträger.

Wer ihn entfernen möchte, benötigt einen passenden Inbusschlüssel.

Natürlich stellt sich die Frage: Was und wie viel kann man mit dem AeroPack Alloy transportieren?

  • Das AeroPack-System wird mit der integrierten Superlight SL AP Top Bag geliefert. Diese bietet stattliche 18 L Volumen und kann bis zu 9 kg transportieren. Details erfährst du weiter unten.
  • Darüber hinaus passen links und rechts jeweils eine Seitentasche (Pannier) an den Träger. Das Maximalgewicht beträgt auch hier 9 kg. Beim Fassungsvermögen bist du flexibel: Tailfin bietet Seitentaschen mit 5, 10, 22 und seit kurzem auch mit 16 L Volumen an.
Tailfin Superlight SL AP Top Bag

© eigene Aufnahme: Superlight SL AP Top Bag

Daraus ergibt sich eine maximale Kapazität von 62 L.

Du darfst insgesamt bis zu 27 kg in die drei Taschen packen.

Beachte jedoch:

Dieses Maximalgewicht gilt für Fahrten auf befestigten Straßen.

Im Gelände kann es je nach Terrain niedriger ausfallen.

Außerdem musst du sicherstellen, dass die Anschraubpunkte deines Fahrrads für so viel Gewicht ausgelegt ist – es sei denn, du montierst die Tailfin Axle.

Entscheidend auf Bikepacking-Touren ist natürlich auch, wie viel das Transportsystem selbst wiegt.

Tailfins AeroPack Alloy bringt inklusive Top Bag und Fast Release-Mounts 1.081 g auf die Waage.

Wenn es dir auf jedes Gramm ankommt, kannst du alternativ die Carbon-Variante wählen.

Sie ist mit 850 g (Fast Release Mounts) bzw. 796 g (Direct Mount) noch einmal leichter, jedoch auch teurer.

Zusätzliche Haltepunkte für Flaschen und Gabeltaschen fallen hier weg.

Tailfin Gepäckträger-System Test

© eigene Aufnahme: AeroPack Alloy mit den 5 Liter Mini Panniers

Natürlich wird das ganze System noch schwerer, wenn du es durch Seitentaschen ergänzt.

Tailfins Mini Panniers mit 5 L Volumen wiegen ca. 310 g pro Seite.

620 g sind es bei den SL Pannier Bags, die 22 L fassen. 

Beim Konfigurieren deines Rack-Systems hast du die Möglichkeit, einen „Extender“ auszuwählen.

Dieser verlängert die Distanz zwischen dem vorderen Anschraubpunkt an der Taschenunterseite und der Befestigung an der Sattelstütze (Seat Post Connector).

Tailfin empfiehlt die kurze Variante für Fahrräder mit regulären oder etwas größeren Rahmen.

Wer jedoch eine Dropper Post verwendet, generell niedrig sitzt oder mehr Platz zwischen Tasche und Sattel benötigt, sollte zur langen Variante greifen.

So stößt deine Tasche nicht an die Sattelstütze.

Beachte jedoch, dass die Aerodynamik geringfügig leidet.

Außerdem verschiebt sich der Schwerpunkt, was das Fahrverhalten beeinflussen kann.

Für mein Scott Scale (XL) habe ich die lange Version im Einsatz.

Der Abstand zwischen Tasche und Sattel ist für mich ideal.

Optional gibt es das Tailfin AeroPack auch ohne Pannier Mounts.

Diese Variante ist günstiger und empfiehlt sich, wenn du ohnehin keine Seitentaschen mitnehmen willst.

Allerdings lassen sich die Mounts nicht nachrüsten.

Du solltest deine Entscheidung also gut überdenken.

Tailfin AeroPack Top Bag

© eigene Aufnahme: SL AP Top Bag montiert

Super Light SL Top Bag

© eigene Aufnahme: SL AP Top Bag geschlossen

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur integrierten Superlight SL AP Top Bag:

Sie bietet ganze 18 L Volumen, was für Schlafsack, Isomatte plus Kleidung ausreichen dürfte.

Auch ein 12 Zoll-Laptop passt nach Herstellerangaben hinein

In Sachen Optik ähnelt die Superlight SL einem Drybag.

Das heißt, sie verfügt über einen Rollverschluss, der mithilfe von Clips geschlossen wird.

Um den Wasserschutz weiter zu erhöhen, kommt hochfrequenz-verschweißtes Nylon zum Einsatz. 

Nicht ganz Drybag-typisch ist die Form:

Diese verjüngt sich zur Sattelstütze hin, sodass die Tasche dort nicht anstößt.

Auch der Reißverschluss fällt aus dem Rahmen – ist jedoch äußerst praktisch.

So musst du die Tasche nicht jedes Mal komplett öffnen und wieder verschließen.

Kleine Gegenstände passen in die Außentasche, und ebenfalls vorhanden sind zwei Gurte.

Damit lassen sich Jacke, Schlafsack und Co. an der Tasche befestigen.

Tailfin SL Top Bag

© eigene Aufnahme: SL AP Top Bag

Top Bag Tailfin System

© eigene Aufnahme: SL AP Top Bag

Tailfin Rack-System Test

© eigene Aufnahme: SL AP Top Bag

Die Tatsache, dass die Tasche ein Teil der ganzen Konstruktion ist, sorgt für sicheren Halt – und ein Minimum an Geräuschen.

Nerviges Rasseln, dass du vielleicht von deinen anderen Satteltaschen kennst, gehört der Vergangenheit an.

Auch beim Komfort gibt es nichts zu meckern.

Nachts erhöhen sechs reflektierende Streifen die Sichtbarkeit.

Zusätzlich sind zwei Aufnahmepunkte für deine LEDs vorhanden.

Die Montage 

Keine Sorge:

Auch wenn die Vielzahl an Teilen und Optionen auf den ersten Blick kompliziert erscheint, ist die Montage des AeroPack-Systems keine große Hürde.

Du benötigst nicht viel Werkzeug.

Ein 25er Torx--Schlüssel und ein auf deine Achse passender Inbus reichen aus.

Es empfiehlt sich, einen kleinen Drehmomentschlüssel bereitzuhalten, um die angegebenen Drehmomente korrekt einzuhalten.

Das ist vor allem bei der Achse wichtig.

Ans Herz legen kann ich dir die Montagevideos auf der Tailfin Website.

Diese führen dich Schritt für Schritt durch den Aufbau.

Einziger Nachteil:

Die Videos sind derzeit nur auf Englisch verfügbar.

Du bevorzugst eine deutsche Anleitung?

Dann lies im Folgenden meine Kurzversion:

Schritt 1: Montieren der Schnellverschlüsse (Fast Release Mounts)

Da ich die Befestigung mithilfe der Tailfin-Achse gewählt habe, müssen zunächst die Fast Release Dropouts befestigt werden.  

Bei der Montage gilt es, auf die richtige Ausrichtung der Schnellverschlüsse zu achten.

Tailfin Fast Release Dropouts

© eigene Aufnahme: Lieferumfang

Fast Release Montage an Tailfin Arch

© eigene Aufnahme: Montage 

Die geöffnete Seite muss in Richtung Lenker zeigen.

Ein weiteres Detail, das du beachten solltest, ist die Montage an der korrekten Seite.

Aber auch hier hat Tailfin mitgedacht:

Eine Seite des Gehäuses ist leicht angewinkelt. 

Zeigt sie nach außen, sitzt der Fast Release Mount an der richtigen Seite. 

Schnellverschkuss Tailfin AeroPack

© eigene Aufnahme: Fast Release Mount offen

Tailfin Gepäckträgersystem im Praxis-Test

© eigene Aufnahme: Fast Release Mount geschlossen

Schritt 2: Anbringen des "Rear Connectors"

Über den hinteren Connector wird die Tasche mit dem Bogen (Arch) verbunden.

Der Connector besteht aus zwei Teilen: einem langen und einem kurzen.

Das lange Segment wird auf die dafür vorgesehene Aufnahme geschoben.

Im Anschluss muss nur noch das kleinere Segment angeschraubt werden.

Montage connector groß

© eigene Aufnahme: Montage hinterer Connectors

Rear Connector Seat Bag

© eigene Aufnahme: Verschraubung "Rear Connector"

Zu guter Letzt schraubst du den gesamten Rear Connector an die (breitere) Unterseite der Tasche.

Hierbei gilt es, auf die richtige Position der Baugruppe zu achten.

Zeigen die silbernen „Knöpfe“ der Fast Release Mounts nach oben, ist der Bogen in der richtigen Position.

Nun kann er an die Tasche geschraubt werden.

Tailfin Alloy Arch

© eigene Aufnahme: Positionierung des Bogens 

Tailfin Super SL Trunk Bag Monatge am Arch

© eigene Aufnahme: Montage an AeroPack

Schritt 3: Seat Post Connector montieren

Sofern die Standardlänge des Seat Post Connectors ausreicht, muss dieser lediglich mit zwei Schrauben an der (schmaleren) Unterseite der Tasche angebracht werden.

Manche Nutzer – so wie ich – benötigen jedoch mehr Länge.

In dem Fall musst du den kürzeren durch den verlängerten Connector austauschen.

Anschließend geht es an die Montage der Achse (sofern du die Achsmontage gewählt hast).

Seat Post Connector Front

© eigene Aufnahme: Seat Post Connector

Tailfin Connector motieren

© eigene Aufnahme: Connector montiert an AeroPack

Schritt 4: Einsetzen der Tailfin Achse

Um herauszufinden, welche Achs-Variante für dein Rad die passende ist, empfehle ich den Konfigurator auf der Tailfin-Website.

Für mein Scott Scale benötige ich eine Steckachse (M12 und 1.0 Gewindesteigung).

Wenn du, wie ich, das Universal Thru Axle-Set bestellt hast, bekommst du eine Box mit verschiedenen Achs-Varianten.

Such dir einfach den passenden Durchmesser und die Gewindesteigung heraus.

Vor dem Einsetzen musst du die Achse noch zusammenschrauben und ein passendes Distanzstück wählen.

Achte darauf, ob die Auflagefläche am Rahmen gerade oder konisch ist.

Ein Blick auf deine Original-Achse verrät dir die Antwort.

Zum Schluss muss die Tailfin-Achse nur noch eingesetzt und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden – et voila, fertig ist die Vormontage des AeroPack-Systems.

Tailfin Thuru Axle Set

© eigene Aufnahme: Tailfin Universal Thru Axle

Schritt 5: Anbringung des Aero Pack-Systems am Fahrrad

Dank der Fast Release Mounts und dem Schnellverschluss des Seat Post Connectors ist die finale Anbringung am Rad ein Kinderspiel.

Zunächst werden die Fast Release Mounts an den Montagepunkten der Tailfin-Achse angebracht und verriegelt.

Im Anschluss muss nur noch der Seatpost Connector an der Sattelstütze befestigt werden.

Jetzt ist das Tailfin AeroPack-System bereit für sein erstes Bikepacking-Abenteuer!

Seatpost Connector

© eigene Aufnahme: Seat Post Connector

Fast Release Mount

© eigene Aufnahme: Fast Release

Mein Praxischeck

Die erstmalige Montage mag etwas zeitaufwendiger sein; doch im Alltag dauert es nur wenige Sekunden, bis das ganze System abgenommen bzw. wieder angebracht ist.

Möglich machen es der Schnellverschluss des Seat Post Connectors und die Fast Release Mounts.

Vor allem, wenn sich die Einsatzgebiete deines Fahrrads häufig verändern, ist dieses System genau richtig für dich. 

Es macht keinen Unterschied, ob du in der Stadt, im Wald oder auf holprigen Schotterpisten unterwegs bist.

Das AeroPack System sitzt bombenfest an seinem Platz.

Design und Verarbeitung sind top.

Hier wackelt nichts am Rad, sodass nerviges Rasseln und Klappern der Vergangenheit angehören.

Auch die Top-Bag hat mich überzeugt.

Sie ist mit 18 L Volumen ausreichend groß dimensioniert und dazu noch 100 % wasserdicht.

Einziges Manko:

Wenn der Rollverschluss mithilfe der Straps verschlossen ist, lässt sich der seitliche Reißverschluss nur noch schwer öffnen.

Dramatisch ist das kaum – zumindest, wenn du während der Fahrt nicht an deine Ausrüstung musst.

Auch ein Blick auf die Waage darf nicht fehlen.

Mit 1.081 g ist das AeroPack Alloy kein Leichtgewicht.

Abhängig davon, welche Seitentaschen verwendet werden, kann das Gesamtgewicht auf über 2 kg ansteigen.

Die Kombination aus einer klassischen Satteltasche und zwei Forkpacks ist deutlich leichter – jedoch weniger flexibel und stabil. 

Wäre da noch die Optik.

Natürlich verändert Tailfins Rack-System das gewohnte Erscheinungsbild deines Bikes deutlich.

Fahrrad-Ästheten sind davon evtl. nicht begeistert.

Dies gilt jedoch für alle Gepäckträger-Systeme.

Mein Fazit:

Wer ein absolut robustes und qualitativ hochwertiges Rack-System sucht, das obendrein noch viel Flexibilität bietet, ist mit dem Tailfin AeroPack-System bestens beraten.

Urheber: Tailfin

Tailfin Mini Panniers 5 L

Mini Panniers (5L)
Gewicht: 310 g (ohne Straps)
Volumen: 5 Liter
Max. Zuladung: 4 kg
Preis prüfen*

Besonderheiten & Features

Nicht immer benötigst du maximalen Stauraum.

Wenn du nur kurz unterwegs bist, genügen evtl. kleinere Taschen am Gepäckträger.

Die Tailfin Mini Panniers sind in zwei Varianten verfügbar:

5 und 10 L.

Wer befürchtet, die zweite Ausführung wäre deutlich schwerer, darf beruhigt sein.

Sie wiegt 380 g – also nur 70 g mehr als die 5 L Mini Pannier.

Auch das Maximalgewicht von 8 kg (Straße) bzw. 4 kg (Gelände) pro Tasche bleibt gleich.

Tailfin 5L Mini Panniers

© eigene Aufnahme: Tailfin 5 L Panniers

Tailfin 5 Liter Ansicht hinte

© eigene Aufnahme: 5 L Mini Panniers

Wie man es von Tailfin kennt, ist die Befestigung nicht nur stabil, sondern auch komfortabel.

Mithilfe der X-Clamps lassen sich die Taschen einhändig an- und abmontieren.

Einhängen, Hebel spannen – schon halten sie bombenfest, ohne beim Fahren zu klappern.

Kommen wir zur Verarbeitung:

Hier lassen Tailfin Mini Panniers kaum Wünsche offen.

Sie bestehen aus Hypalon und Ripstop-Nylon.

Beide Materialien machen die Taschen wasserdicht, widerstandsfähig und reißfest.

Auch das Drybag-Design trägt zum Wasserschutz bei.

Mini Panniers werden zusammengerollt und mit einem Clipser verschlossen.

Dazu kommen zwei Kompressionsgurte:

Sie helfen, das Volumen zu reduzieren und erlauben den Transport von Kleidung und Planen.

Im Inneren besitzen die Panniers ein stabiles „Rückgrat“.

So erhalten sie eine hohe Steifigkeit – ideal, wenn Gegenstände an ihrem Platz bleiben sollen.

Übrigens sind die Mini Panniers nicht nur für Racks von Tailfin geeignet.

Dank beiliegender Abstandshalter passen sie an so gut wie jeden Gepäckträger.

Die Taschen werden separat verkauft.

Wenn dich die ungleiche Gewichtsverteilung nicht stört, kannst du problemlos eine statt zwei Mini Panniers verwenden.

Erfahrungsbericht - Tailfin Gepäckträger-System

© eigene Aufnahme: 16 L Mini Panniers am MTB

16 L Mini Pannier

16 L Mini Panniers 
Gewicht: 570 g (ohne Straps)
Volumen: 16 Liter
Max. Zuladung: 8 kg
Preis prüfen*

Für alle, denen Tailfins 22 L-Taschen zu groß und 10 L-Taschen zu klein sind, gibt es seit kurzem eine Alternative:

Mini Panniers mit 16 L Volumen.

Sie eignen sich sowohl für die Stadt als auch die Offroad-Piste.

Interessant für Pendler:

Auf Wunsch kannst du die Tasche mit integriertem Laptop Holster kaufen.

Dieses wird im Inneren eingehängt und fasst Laptops bis 14 Zoll.

Selbst, wenn das Pannier einmal zu Boden fällt, bleibt die Hardware geschützt.

© eigene Aufnahme: 16L Mini Pannier

Tailfin Mini Pannier 16 Liter Test

© eigene Aufnahme: integriertes Ventil

Ansonsten erwarten dich dieselben Vorteile wie bei den anderen Mini Panniers:

Die Montage geht schnell per X-Clamp System von der Hand.

Wasserdichtes Material und Rollverschlüsse halten Regen ab, und Kompressionsgurte machen die Taschen auf Wunsch noch kompakter.

Das Gewicht beträgt 570 g – also etwas mehr als bei den 10 L-Panniers und weniger als bei der 22 L-Variante.

Nicht inbegriffen sind die Kompressionsgurte und das optionale Laptop-Holster.

Diese wiegen jeweils 50 und 120 g.

Du kannst pro Tasche maximal 8 kg transportieren – bzw. 4 kg, wenn es ins Gelände geht.

Pannier Overview

© Tailfin: Mini Pannier Übersicht 

Tailfin 16L Laptop Holster

Laptop Holster 
Gewicht: 125 g
Bis 14 Zoll
Passend nur für 16 L Mini Panniers
Preis prüfen*

Vor allem für Pendler und digitale Nomaden bietet sich Tailfins Laptop Holster an.

Diese Tasche fasst Laptops bis 14 Zoll.

Sie wird im Inneren der 16 L Mini Pannier eingehängt und ist an der Unterseite gepolstert.

Selbst, wenn das Pannier herunterfällt, bleibt die Hardware vor Stößen geschützt.

Dazu kommt eine Außentasche, in der du kleine Gegenstände wie Schlüssel und Ladegerät transportieren kannst.

Das Laptop Holster ist separat oder in Kombination mit der 16 L Mini Pannier erhältlich.

Beachte, dass es nur in diese Tasche passt.

Wer Tailfins 5, 10 oder 22 L Panniers verwendet, kann das Holster nicht anbringen.

Tailfin Packing Cubes

Packaging Cubes
Gewicht: 46, 41, 66 g (alle) 
Volumen: 2,5, 3, 6 Liter

Preis prüfen*

Tailfins Satteltaschen bieten jede Menge Stauraum.

Doch ein Nachteil bleibt:

Wer sie voll bepackt, braucht evtl. länger, um einen bestimmten Gegenstand zu finden.

Abhilfe schaffen Tailfins Packing Cubes – frei nach dem Motto: organisiert bleiben, smart packen.

Es handelt sich um Taschen in drei verschiedenen Größen: 2,5 L, 3 L und 6 L.

Die Packing Cubes wurden so designet, dass sie bündig in die Satteltasche passen.

2,5- und 3 L-Variante kommen nach oben; darunter sitzt der große Packing Cube.

Wenn du alle drei Varianten kaufst, hast du maximale Flexibilität beim Packen deiner Ausrüstung.

Zusammen wiegen die Taschen gerade einmal 153 g.

Doch natürlich werden sie auch einzeln angeboten.

Das Design ist simpel und effektiv.

Oben sitzt eine Kordel, mit der die Tasche zugezogen wird.

Selbst mit Handschuhen funktioniert das einwandfrei.

Bei der 6L-Variante ist außerdem ein Reißverschluss angebracht.

Die 3,5 L-Variante besitzt eine, die 2,5 L-Cube sogar zwei kleine Innentaschen.

Dort kannst du Gegenstände wie Besteck, Ladekabel oder Gaskartuschen transportieren.

Wie man es vom Hersteller kennt, sind die Packing Cubes wasserdicht.

Dafür sorgen versiegelte Nähte und eine Beschichtung aus TPU.

Ein weiteres Merkmal ist die Farbe:

Packing Cubes heben sich mit ihrem hellen Stoff deutlich von Tailfins dunklen Gepäckträger-Taschen ab.

Dies erleichtert die Suche nach einem bestimmten Gegenstand.

TAILFIN PACKING CUBE

Urheber: Tailfin

Tailfin AlloyRack im Vergleich mit ähnlichen Systemen

Ortlieb Quick-Rack Light + Gravel Pack

Auch Ortlieb bietet einen Gepäckträger zum Nachrüsten an: den Quick-Rack Light.

Dieser wird an Sattelstütze und Achse montiert.

Er lässt sich blitzschnell anbringen.

15 Sekunden verspricht der Hersteller für die Montage, 5 Sekunden für die Demontage.

Die Ähnlichkeit zum Tailfin Alloy Rack ist frappierend – auch, weil beide Produkte aus Aluminium bestehen.

Jedoch sparst du 151 bzw. 203 g an Gewicht.

Der Ortlieb Quick-Rack Light wiegt nur 440 g.

Beachte:

Du kannst keine Satteltasche á la AP20 Trunk Top Bag anbringen.

Stattdessen wird der Gepäckträger mit zwei Seitentaschen, den Ortlieb Gravel Packs, kombiniert.

Zweimal 12,5 L – also insgesamt 25 L Volumen – stehen zur Verfügung.

Zum Vergleich:

Wenn du dein Tailfin Alloy Rack komplett ausreizt, kannst du 64 L mitnehmen.

Auch das maximal zugelassene Gewicht fällt mit 20 kg geringer aus.

Dafür ist Ortliebs System günstiger.

Gepäckträger und Taschen kosten zusammen 95 + 145, also 240 Euro.

Für das Setup von Tailfin zahlst du doppelt so viel.

15 Euro mehr werden fällig, wenn dein Bike nicht über M5 oder M6 Gewindeösen verfügt.

Dann musst du Ortliebs Seat Stay Adapter nachrüsten.

tubus fly evo + Revelate Designs Nano Panniers

Auf den ersten Blick ist der tubus fly evo kaum vom Ortlieb Quick-Rack Light zu unterscheiden.

Es handelt sich um einen simplen, stabilen Gepäckträger, der maximal 20 kg transportieren kann.

Tubus bezeichnet ihn als „Träger für Puristen“ – und das trifft es ins Schwarze.

Ein ausgeklügeltes Montagesystem für deine Taschen fehlt.

Stattdessen werden sie einfach per Straps an beiden Rohren befestigt.

Wer sich daran nicht stört, erhält ein leichtes Produkt:

Der Gepäckträger wiegt gerade einmal 350 g.

Mit 90 Euro ist er deutlich günstiger als Tailfins Alloy Rack.

Beachte jedoch:

Nicht alle Nutzer sind von der Montage begeistert.

Um den tubus fly evo anzubringen, muss eine Strebe verbogen werden.

Das erfordert Kraft und einen Schraubstock.

Kombinieren lässt sich der Gepäckträger u. a. mit den Relevate Designs Nano Panniers.

Diese bieten jeweils 11 L Volumen und sind für etwa 260 Euro im Doppelpack verfügbar: ein stolzer Preis.

Sieht man sich jedoch das Gewicht an, wird klar, warum die Nano Panniers so teuer sind:

Sie gehören mit 255 g zu den leichtesten Seitentaschen überhaupt.

Dafür sind sie leider nicht komplett wasserdicht – und auch nicht für die schnelle Montage geeignet.

Du musst jedes Mal die Gurte lösen und wieder schließen.

Tailfins X-Clamp System bietet hier mehr Komfort.

Tailfin Test

Urheber: Tailfin

Weitere interessante Produkte von Tailfin

Tailfin bietet noch mehr Produkte für Bikepacker.

Beachte, dass ich diese nicht getestet habe.

Stattdessen gebe ich nur allgemein zugängliche Infos wieder:

Tailfin Fork Packs

Fork Packs
Gewicht: 370 g / 467 g
Volumen: 5 Liter / 10 Liter
Max. Zuladung: 3 kg / 4,5 kg
Preis prüfen*

Mehr Reichweite und eine bessere Gewichtsverteilung – das versprechen die Tailfin Fork Packs.

Es handelt sich um Gabeltaschen mit einem Volumen von 5 oder 10 L.

Maximal kannst du 4,5 kg pro Tasche transportieren.

Die Fork Packs sind damit ideal für sperrige, leichte Gegenstände wie Schlafsäcke oder Isomatten geeignet.

Ihr Gewicht beträgt 387 bzw. 467 g.

Immer dabei ist das X Clamp-Befestigungssystem.

Montage und Demontage funktionieren genauso schnell wie bei anderen Tailfin-Taschen.

Selbst im Gelände halten die Fork Packs sicher an der Gabel und ein Aluminium-Rahmen sorgt für die nötige Stabilität.

Wasserschutz ist natürlich garantiert: einmal durch das Drybag-Design mit Rollverschluss – zum anderen durch das Material:

Die Fork Bags bestehen aus Hypalon und Diamond Ripstop Nylon.

Bevor du zuschlägst, solltest du bedenken:

An der Gabel müssen die entsprechenden M5-Ösen vorhanden sein.

Ohne lässt sich das Fork Bag Mount nicht anbringen.

Du kannst statt den mitgelieferten 3 Schrauben auch nur 2 verwenden.

Dann jedoch verringert sich die Maximallast von 4,5 auf 3 kg.

Tailfin Top Tube Bag Flip

Top Tube Bag Flip
Gewicht: 154 g / 187 g
Volumen: 1,1 Liter / 1,5 Liter
Varianten: Straps / Bolt on
Preis prüfen*

Auch Bikepacker, die eine Oberrohrtasche bevorzugen, werden bei Tailfin fündig.

Die Top Tube Bag Flip gibt es in zwei Größen: 1,1 und 1,5 L. Wie der Name „Flip“ schon vermuten lässt, ist ein Magnetverschluss integriert.

Damit lässt sich der Deckel super-schnell zur Seite aufklappen.

Der Verschluss wurde groß designet, sodass du ihn auch mit Handschuhen bedienen kannst.

Doch das waren noch nicht alle Vorteile der Top Tube Bag:

  • Die Tasche ist so geformt, dass deine Knie beim Fahren nicht daran hängenbleiben.
  • Ein gepolsterter Boden schützt deine Geräte. So schlagen sie nicht mit voller Wucht auf das Oberrohr, wenn es einmal holprig wird.
  • Vorne befindet sich eine Öffnung für Kabel, damit du GPS-Gerät und Smartphone während der Fahrt laden kannst.
  • Reflektierende Logos verbessern die Sichtbarkeit.

Die Befestigung erfolgt entweder mit Schrauben oder Straps.

Wer jedoch befürchtet, die Tasche könnte sich bei der zweiten Variante ums Oberrohr „wickeln“, darf aufatmen.

Tailfin setzt gummierte V-Mounts ein, die die Reibung erhöhen und für festen Halt sorgen – so fest, dass eine Montage an der Lenkerstütze nicht notwendig ist.

Du kannst die Top Tube Bag nach Belieben weiter hinten oder vorne anbringen.

Down Tube Packs

Down Tube Packs
Gewicht: 210 g / 277 g
Volumen: 1,7 Liter / 3 Liter
Max. Zuladung: 3 kg
Preis prüfen*

Das Gegenstück zu Tailfins Oberrohrtaschen stellen die Down Tube Packs dar.

Doch eigentlich ist der Begriff irreführend.

Die Taschen lassen sich nämlich nicht nur am Unterrohr anbringen.

Auch Oberrohr, Sitzrohr und Sattelstütze kommen infrage, falls dort genug Platz bleibt.

Tailfin bietet zwei Varianten an:

Die kleinere Down Tube Pack wiegt 210 g und fasst 1,7 Liter.

277 g und 3 L sind es bei der großen Version.

Beide können maximal mit 3 kg beladen werden.

Das Drybag-Design, verschweißte Nähte und eine Verarbeitung aus Hypalon und Ripstop Nylon sorgen für zuverlässigen Wasserschutz.

So kennen wir es von Tailfin!

Auch der Rollverschluss präsentiert sich wie gewohnt.

Entweder du schließt die Tasche an den oberen Enden; oder du verwendest einen Kompressionsgurt.

So wird das Packmaß reduziert und am Rahmen bleibt mehr Platz. 

Ösen im Rahmen sind dank Tailfins V-Mount System nicht nötig.

Stattdessen sorgen gummierte Straps dafür, dass die Down Tube Bags zuverlässig halten.

Super light Pannier Bag

Super Light Pannier Bag
Gewicht: 620 g
Volumen: 22 Liter
Max. Zuladung: 9 kg
Preis prüfen*

Schneller, weiter, leichter – das ist das Motto der Super light Pannier Bag.

Tailfins größte Seitentasche bietet 22 L Volumen und kann damit sogar einen 17 Zoll-Laptop fassen.

Gleichzeitig wiegt sie nur 620 g. Rechnet man die herausnehmbare Tasche mit ein, sind es 700 g.

Die maximale Traglast beträgt 9 kg.

Du siehst schon: Mit der Super light Pannier Bag kannst du eine Menge Gepäck mitnehmen.

Dafür, dass dein Equipment auch sicher ist, sorgt Tailfins Design:

Ein rollbarer Drybag-Verschluss und hochfrequenz-verschweißte Nähte garantieren Wasserschutz.

Außerdem sind die Taschen im Inneren verstärkt – und damit besonders stabil.

Bei der Befestigung gibt es (zum Glück) keine Überraschungen.

Die Super light Pannier Bags zu montieren, ist eine Sache von Sekunden.

Du musst sie lediglich einhängen und den Hebel drücken. Schon sitzen sie wackelfrei am Tailfin Rack.

Größter Unterschied zu den anderen Panniers:

Jede Super light Pannier Bag wird mit einem Tragegurt geliefert.

So kannst du sie als Umhängetasche verwenden.

Das ist praktisch, wenn du dein Bike einmal stehenlässt und zu Fuß unterwegs bist.

Tailfin Erfahrungsbericht

Urheber: Tailfin

Tailfin Praxischeck - Fazit

Beginnen wir mit der schlechten Nachricht:

Tailfin-Systeme und Taschen sind keine Schnäppchen!

Je nach Produkt musst du mehrere hundert Euro ausgeben.

Doch diese Investition kann sich lohnen, denn Tailfin macht einige Dinge besser als die Konkurrenz.

Nehmen wir z. B. das Tailfin Alloy Rack.

Hier kannst du ganze drei Taschen befestigen und theoretisch bis zu 27 kg mitnehmen.

Die Montage funktioniert flexibel auf drei Arten; der Halt ist bombenfest, und die Taschen lassen sich mit einer Hand abnehmen.

Kaum überraschend sorgt gerade dieser Komfort dafür, dass Tailfin unter Profi-Radlern so beliebt ist.

Auch in Sachen Qualität gibt es kaum etwas zu meckern.

Egal, welche Tasche es sein soll – du erhältst stabile, reißfeste und wasserdichte Materialien, clevere Befestigungssysteme und Features für mehr Komfort:

z. B. Laptop-Holster, Reißverschlüsse, Tragegurte oder gepolsterte Böden.

Heißt dies nun, dass du unbedingt Tailfin-Produkte brauchst?

Nein.

Weder die Gepäckträger noch die Taschen des Herstellers sind konkurrenzlos.

Anfänger, die auf etwas Komfort verzichten können, finden günstige Alternativen.

Du solltest vor dem Kauf außerdem prüfen, ob du dein bestehendes Setup bestmöglich nutzt.

Ein Beispiel: Viele Bikepacker stören sich am Hin- und Herschaukeln ihrer Satteltasche.

Das liegt jedoch nicht immer am Produkt, sondern an falschem Beladen.

Probiere am besten, erst hier nachzubessern – etwa indem du schwere Gegenstande möglichst nah an die Sattelstütze packst.

Sollte auch dies keine Verbesserung bringen, ist ein Gepäckträger wahrscheinlich besser für dich geeignet.

Dann solltest du dir die Produkte von Tailfin genauer ansehen.

 

In diesem Sinne: gute Fahrt und Happy Bikepacking!

Dennis

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