Mountainbike Packliste fürs Bikepacking – mein komplettes Setup für 3–5 Tage

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MTB-Bikepacking: Meine komplette Packliste für 3–5 Tage Abenteuer. Du planst eine Bikepacking-Tour mit dem Mountainbike und suchst eine Packliste, auf die du dich verlassen kannst? Hier findest du mein erprobtes Setup für 3 bis 5 Tage im Gelände – inklusive Zelt, Ausrüstung und Tipps aus der Praxis.

Mit dem Mountainbike raus in die Natur, fernab vom Alltag, über Schotterwege und Waldpfade – genau dafür ist mein neues Setup gedacht.

Ende 2022 habe ich mir endlich ein Hardtail-MTB zugelegt: das Scott Scale 940.

Seitdem bin ich dabei, mein Bikepacking-Setup speziell fürs Mountainbike zu optimieren.

Im Vergleich zu meinem Gravelbike unterscheidet sich nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch die Ausrüstung.

Welche Komponenten ich am MTB getauscht habe, welche Taschen ich verwende und wie ich alles für eine mehrtägige Tour packe, erfährst du hier im Detail.

Diese Mountainbike Packliste ist für 3 bis 5 Tage bei stabilem Wetter ausgelegt – und richtet sich vor allem an alle, die einen praxisnahen Einstieg ins MTB-Bikepacking suchen.

Fahrrad und Komponenten – mein MTB für Bikepacking-Touren

Schon lange stand ein geländetaugliches Mountainbike auf meiner Wunschliste.

Ende 2022 war es dann so weit:

Ich habe mir das Scott Scale 940 zugelegt – ein Hardtail, das sich durch geringes Gewicht, robuste Komponenten und ein Systemgewicht von rund 130 kg ideal fürs Bikepacking eignet.

Warum dieses Modell?

Viele MTBs bekannter Hersteller (z. B. Cube, BMC) bieten Systemgewichte von nur 110–115 kg – das ist für Fahrer ab 90 kg schnell zu knapp, wenn noch Gepäck dazukommt.

Das Scale bietet hier deutlich mehr Spielraum, ohne Kompromisse bei der Performance.

Der Carbonrahmen (Scale 3) und die RockShox Judy-Gabel mit 100 mm Federweg bringen Stabilität und Komfort auf rauem Untergrund.

Das Gesamtgewicht liegt laut Hersteller bei rund 12,4 kg – in der Praxis abhängig vom Setup.

MTB Packliste Bikepacking

Urheber: eigene Aufnahme - Scott Scale

Komponenten-Anpassungen für mehr Komfort und Funktionalität

Direkt nach dem Kauf habe ich einige Bauteile ausgetauscht.

Nicht aus Lust am Schrauben, sondern weil das Setup in der Serienausstattung für mehrtägige Touren (für mich) nicht optimal war.

Sattel – Ergon SM Pro

Beim Sattel gehe ich kein Risiko ein. Ich habe mich erneut für den Ergon SM Pro* entschieden, den ich bereits auf meinem Gravelbike fahre.

Der Fokus liegt hier auf einer spürbaren Entlastung im Dammbereich – gerade auf langen Etappen ein kritischer Punkt.

Die ergonomische Form, kombiniert mit dämpfendem Material, verteilt den Druck gleichmäßig und beugt Taubheitsgefühlen oder Schmerzen effektiv vor.

Ergon SM Pro

MTB Sattel: Ergon SM Pro

Ergon Fahrradgriffe

Ergon GA3 Griffe

Griffe – Ergon GA3

Taube Hände oder Druckstellen an den Handballen?

Kennen viele.

Die Ergon GA3* MTB-Griffe mit ihren flügelartigen Auflageflächen lösen genau dieses Problem.

Sie erhöhen den Komfort spürbar, vor allem auf längeren Trails mit viel Vibration.

Der Grip ist auch bei Nässe ordentlich, und die ergonomische Form zwingt dich fast automatisch in eine saubere Handhaltung.

Innerbarends – SQ-Labs

Gerade auf längeren Strecken fehlt es beim MTB-Lenker oft an Griffvariationen.

Die Innerbarends von SQ-Labs bieten eine zusätzliche, entspannte Handhaltung.

Für mich ein echter Gamechanger auf Tour – nicht nur ergonomisch, sondern auch mit besserer Kraftübertragung an Steigungen.

Optisch dezent, funktional überzeugend.

Pedale – Shimano Deore XT PD-T8000

Alltag und Tour unter einen Hut bringen – das war die Idee hinter den Hybridpedalen* von Shimano.

Eine Seite ist flach und griffig genug für normale Schuhe, die andere kompatibel mit SPD-Cleats.

Damit spare ich mir das ständige Umrüsten und kann flexibel entscheiden, wie ich fahren will.

Die Plattform bietet guten Halt, die Klick-Seite funktioniert präzise.

SQ Labs Griffe

Abwechslungsreich: Innerbarends

Shimano MTB Pedale

Hybridpedale von Shimano

Vorbau – gedrehter 6°-Winkel

Für mehr Kontrolle und entspannteres Fahren im technischen Gelände habe ich den leicht geneigten Vorbau umgedreht.

So wandert der Lenker ein Stück nach oben – was die Sitzposition aufrechter und tourentauglicher macht.

Gerade in Kombination mit Bikepacking-Gepäck verbessert das die Balance deutlich.

Ob die Sitzposition langfristig perfekt ist, wird sich auf längeren Touren zeigen.

Aktuell fühlt sie sich ausgewogen an – sportlich genug fürs Gelände, aber mit dem nötigen Komfort für mehrtägige Etappen.

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Bikepacking-Taschen  So transportiere ich meine Ausrüstung am MTB

Je nach Tourenlänge und Gepäckmenge nutze ich zwei verschiedene Setups: ein minimalistisches Alltags-Setup für kurze Ausfahrten in der Umgebung – und ein umfangreicheres Touren-Setup, das sich über mehrere Tage bewährt hat.

Beide Varianten basieren größtenteils auf Taschen von Riverside (Decathlon), die sich in Preis-Leistung und Funktion für mich durchgesetzt haben.

Bikepacking Mountainbike Packliste

Alltags-Setup – kompakt und funktional

Für Tagestouren oder kurze Ausfahrten mit leichtem Gepäck brauche ich keine komplette Ausrüstung.

Hier genügt mir eine Kombination aus zwei Taschen:

  • Halbe Rahmentasche (Riverside Half Frame)
    Mit 3 Litern Volumen bietet sie genug Platz für Werkzeug, Snacks oder leichte Ersatzteile. Sie sitzt stabil im Rahmendreieck, stört nicht beim Treten und lässt sich unkompliziert be- und entladen.

  • Oberrohrtasche (Riverside Top Tube)
    Diese Tasche ist mein „Handschuhfach“ auf Tour. Portemonnaie, Schlüssel, Handy oder kleine Riegel sind hier jederzeit griffbereit. Dank der praktischen Position brauchst du nicht mal anzuhalten, um etwas rauszunehmen.

Beide Taschen sind robust, wetterfest und lassen sich gut kombinieren – auch mit anderen Setups oder zusätzlichen Halterungen.

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Touren-Setup – für 3 bis 5 Tage unterwegs

Geht’s auf Mehrtagestour, muss die Transportkapazität deutlich steigen.

Mein aktuelles Touren-Setup besteht vollständig aus Bikepacking-Taschen von Riverside – ergänzt durch zwei kleine Food Pouches und optional einen Rucksack.

  • Satteltasche + Harness
    Die wasserdichte Satteltasche (15 L) mit Harness-System ist mein Haupt-Gepäckträger für Kleidung und leichtes Equipment. Sie lässt sich komprimieren und dank Ventil gut verdichten. Der Halt ist solide – auch auf Trails. Wenn’s sein muss, stopfe ich auch mal das komplette Kochsystem ganz unten rein.

  • Lenkertasche + Zubehörtasche
    In der 15 L-Lenkerrolle transportiere ich mein Schlafsystem – also Isomatte, Schlafsack, Bodenplane, Inlay und Kissen. Der Packsack lässt sich einfach einrollen, und das Gestänge kommt außen dran. Ergänzt wird die Rolle durch eine kleine Zubehörtasche (3,5 L) für Hygiene, Snacks oder Elektronik.
Riverside Lenkertasche

Riverside Lenkerrolle & Zusatztasche

Riverside Satteltasche

Riverside Satteltasche

  • Rahmentasche (wahlweise halb oder voll)
    Für normale Touren reicht die 3 L Half Frame Bag. Wenn mehr Stauraum nötig ist, kommt die Full Frame Bag (8,5 L) zum Einsatz. Nachteil: Dann fällt Platz für Trinkflaschen weg – diesen kompensiere ich durch zusätzliche Flaschen in den Food Pouches oder unter dem Sattel.

  • Food Pouches (am Lenker)
    Die beiden kleinen Taschen nutze ich flexibel: Snacks, Zusatzflasche, Stirnlampe oder Müll finden hier Platz. Ideal, wenn du schnell etwas brauchst.
  • Optional: Cyclite Touring Backpack
    Wenn ich noch mehr Stauraum benötige – etwa für Fotoausrüstung, Familien-Touren oder zusätzliche Kleidung – kommt der Cyclite Touring Backpack / 01 zum Einsatz. Er ist leicht, gut belüftet und sitzt auch auf längeren Etappen stabil am Rücken. Dank seiner durchdachten Fächeraufteilung bleibt alles schnell griffbereit, und das Bike bleibt trotzdem agil.
Riverside Top Tube Bag

Half-Frame-Bag & Top Tube

Riverside Food Pouch

Riverside Food Pouch

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Schlafzimmer – kompakt, leicht und bewährt

Ein erholsamer Schlaf ist auf Tour Gold wert – besonders, wenn du mehrere Tage im Gelände unterwegs bist.

Mein aktuelles Setup hat sich auf zahlreichen Trips bewährt: leicht, funktional und auf das Wesentliche reduziert.

Mauntainbike Packliste für das Bikepacking

Nachtlager: Trek MT 900 Zelt von Decathlon

Zelt – Trek MT900 von Decathlon

Für Solo-Touren setze ich auf das Trek MT900 1-Personenzelt von Decathlon.

Es wiegt nur 1,3 kg und lässt sich extrem kompakt verstauen – ideal für das Bikepacking mit dem Mountainbike.

Trotz seiner Leichtigkeit bietet das Zelt genug Platz für mich (1,85 m), inklusive etwas Stauraum im Inneren und einer kleinen Apsis für die Taschen.

Besonders clever:

Der Zeltboden ist an der Apsis verlängert, sodass Ausrüstung nicht direkt auf dem Boden liegt – bei Regen ein echter Vorteil.

Wer keinen Palast erwartet, bekommt hier ein absolut solides Zelt mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ich würde es mir jederzeit wieder kaufen.

Trekkingzelt - Trek MT900

Das Innenzelt ohne Außenhülle

Bikepacking Zelt Decathlon

Eingang zum Schlafzimmer

Schlafsack – Cumulus Lite Line 300 (Custom)

Der Cumulus Lite Line 300 ist nicht nur leicht (668 g), sondern auch individuell konfiguriert:

Ich habe ihn in Länge, Daunenqualität, Außenmaterial und Reißverschlussseite an meine Bedürfnisse angepasst.

Die hydrophoben Daunen bieten besseren Feuchtigkeitsschutz, das ultraleichte Außenmaterial hält Wind und Nässe ab – und die Komforttemperatur liegt bei 4 °C (Grenze: 0 °C).

Für Touren in Mitteleuropa reicht das fast immer aus.

Sollte es doch mal kälter werden, kommt ein Inlett zum Einsatz.

Der Schlafsack war zwar teuer – aber rückblickend eine der besten Anschaffungen überhaupt.

cumulus schlafsack

Mein Cumulus Lite Line 300

Klymit Outdoor Kissen

Etwas mehr Komfort: Klymit Kissen

Isomatte – Klymit Static V

Mit der Klymit Static V bin ich inzwischen über drei Jahre unterwegs – und sie hat sich in jeder Hinsicht bewährt.

Die V-förmigen Luftkammern sorgen für gute Stabilität und Isolierung, ohne dass du beim Schlafen ständig wegrutschst.

Das Packmaß ist gering, das Gewicht moderat – für mich ein klarer Kompromiss aus Komfort und Packbarkeit.

Auch Flickzeug und Packsack sind mit dabei, wurden aber bisher noch nie gebraucht.

Klymit Isomatte

Packsack & Flickzeug

Klymit Isomatte aufgeblasen

V-Förmige Luftkammern

Klymit Insulated Static V Isomatte

Klymit in Aktion

Weitere Schlafausrüstung

  • Kissen: Das Klymit Pillow X ergänzt die Matte perfekt. Es ist leicht, lässt sich winzig verpacken und sorgt für überraschend viel Komfort.

  • Inlett: Bei Touren in der Übergangszeit oder zur Erhöhung der Isolationsleistung kommt das Sea To Summit Reactor Thermolite Inlay mit.
  • Zeltunterlage: Um den Zeltboden zu schonen und die Isolierung zu verbessern, nutze ich die passende Unterlage zum Trek 900

Alle Komponenten zusammen wiegen unter 2,5 kg – und bieten dennoch einen überraschend guten Schlafkomfort, selbst nach fordernden Etappen im Gelände.

Outdoor Küche - mein Setup für Kaffee, Snacks & warme Mahlzeiten

Ich geb’s zu: Beim Thema Verpflegung unterwegs bin ich eher pragmatisch.

Statt Gourmet-Menü gibt’s eine Mischung aus Trekkingnahrung, Restaurantbesuchen und einfachen, selbst zubereiteten Gerichten – je nach Tour, Zeit und Lust.

Wichtig ist mir vor allem:

Es muss unkompliziert, leicht zu transportieren und energiereich sein.

Trekkingnahrung, Snacks und Koffein-Kick

Auf kürzeren Touren greife ich oft zu gefriergetrockneter Trekkingnahrung – leicht, kompakt, schnell zubereitet.

Dazu gibt’s Snacks wie Nüsse, Riegel, Gummibärchen oder auch mal eine Banane vom Supermarkt.

Alles, was schnell Energie liefert und sich gut verstauen lässt, ist willkommen.

Egal wie minimalistisch der Tag ausfällt:

Kaffee am Morgen muss sein.

Dafür nutze ich einen simplen Filterhalter, der mit oder ohne Papierfilter funktioniert – leicht, kompakt und zuverlässig.

Bikepacking Kocher und Trekkingnahrung

Outdoor Verpflegung & Kaffee!

Outdoor Kocher

Optimus Gasbrenner

Kocher – mein kompaktes All-in-One-System

Zum Kochen nutze ich ein dreiteiliges System von Optimus:

  • Crux Lite Gaskocher (3000 W)
    Kompakt, leicht und mit ordentlicher Leistung – reicht für alles, was ich unterwegs zubereite.

  • 0,95-Liter-Topf mit Wärmetauscher + Deckel
    Der Topf heizt schnell auf und spart Gas. Der Deckel dient gleichzeitig als Tasse – praktisch!
  • Standfuß für Kartuschen
    Nicht im Set enthalten, aber für mich unverzichtbar: Der kleine Standfuß sorgt für Stabilität, gerade auf unebenem Untergrund.

Das System ist nicht das leichteste am Markt, aber robust, zuverlässig und schnell einsatzbereit – genau das, was ich unterwegs brauche.

Weitere Küchen-Essentials

  • Besteck: Ich nutze ein leichtes Titan 3-in-1-Tool (Löffel, Gabel, Messer in einem).

  • Messer: Klein, scharf, vielseitig – mein Opinel Inox Nr. 6 gehört immer ins Gepäck.
  • Wasserfilter: Mit dem Katadyn BeFree bin ich unabhängig von Supermärkten und Brunnen – besonders bei längeren Etappen ein Gamechanger.
  • Energie-Riegel & Nahrung: Ich plane meist mit 1–2 Mahlzeiten aus der Tüte (z. B. Travellunch), ergänzt durch Snacks und Tagesverpflegung vom Supermarkt.
  • Kleinkram: Spültuch, Gewürze, Gummibänder, Gefrierbeutel – alles, was unterwegs praktisch ist, aber kaum Gewicht hat.

Ob auf dem Campingplatz, mitten im Wald oder an der Flussbiegung – mein Setup funktioniert überall. Kein unnötiger Ballast, aber alles da, was man für eine warme Mahlzeit und einen starken Kaffee braucht.

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Trinkflaschen – Geschmack, System und Halterung

Bei der Wahl meiner Trinkflaschen habe ich nach zahlreichen Touren endgültig aufgerüstet – weg von Standard-Kunststoff, hin zu einer dauerhaft geschmacksneutralen Lösung.

KEEGO Trinkflaschen mit Titan-Beschichtung

Die Flaschen von KEEGO sind innen mit Titan beschichtet.

Dadurch bleibt das Wasser auch nach Stunden angenehm frisch – ganz ohne den typischen Plastik-Nachgeschmack, den man von herkömmlichen Flaschen kennt.

Besonders im Sommer ist das ein echter Pluspunkt.

Die Flaschen sind leicht zu drücken und lassen sich problemlos reinigen – für mich inzwischen Standard bei jeder Tour.

Spar-Tipp:  Mit dem Code SIMPLEBIKEPACKING10 erhältst du 10 % Rabatt auf alle Produkte im KEEGO-Store!

Fidlock Twist – Halterung ohne Käfig

Ein weiterer Vorteil:

Die KEEGO-Flaschen sind mit dem Fidlock Twist System kombinierbar.

Statt klassischem Flaschenhalter setze ich auf Magnet-Mechanik.

Das spart Platz, verhindert Klappern – und erleichtert das Handling ungemein, gerade wenn die Tasche im Rahmendreieck schon eng sitzt.

Die Flaschen lassen sich seitlich abnehmen und halten auch auf ruppigen Trails sicher.

Setup im Alltag und auf Tour

Für kurze Touren reichten mir meist zwei 0,6 L-Flasche (Twist) – sie passen kompakt ins Rahmendreieck und ist schnell griffbereit.

Bei längeren Strecken verwende ich 2 mal die 0,75 L-Version.

Je nach Gegend, nehme manchmal auch einen Wasserfilter mit, um flexibel nachfüllen zu können.

Eine Zusatzflasche wandert wandert in der Regel in die Food Pouch am Lenker.

Die lässt sich auch unterwegs leicht erreichen, ohne dass du anhalten musst.

Wenn es richtig heiß wird oder ich auf Touren mit hohem Wasserbedarf unterwegs bin, nutze ich noch eine erweiterte Lösung:

Unter dem Sattel ist ein Anti Sway Saddle Bag Stabilizer montiert, an dem sich zwei weitere Trinkflaschenhalter befestigen lassen.

So habe ich Platz für insgesamt bis zu vier Flaschen am Bike – ein echter Vorteil auf langen Abschnitten ohne Versorgung.

Zusätzlicher Benefit:

Der Halter stabilisiert gleichzeitig die Satteltasche, verhindert ein Aufschaukeln auf ruppigem Untergrund und verbessert die Balance spürbar.

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KEEGO Trinkflaschen am MTB

KEEGO Trinkflaschen im Einsatz

Keego mit Fidlock Uniconector

KEEGO + Fidlock Twist Uni Connector

Werkzeuge, Sicherheit und Ersatzteile – für alle Fälle gerüstet

Pannen, kleinere Defekte oder ein loses Teil mitten im Nirgendwo – wer mit dem MTB auf Tour geht, sollte vorbereitet sein.

Ich setze auf bewährtes, funktionales Werkzeug, das kompakt verstaut wird und im Ernstfall zuverlässig funktioniert.

Dabei orientiere ich mich an der Devise:

So wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Bordwerkzeug – kompakt, aber komplett

Statt eines klassischen Multitools nutze ich eine durchdachte Kombination aus Einzelwerkzeugen, die ich in einer praktischen Rolltasche verstaue.

Ich nehme nur das mit, was ich wirklich brauche – selektiert nach Tour, Setup und Bike.

So spare ich Gewicht, ohne auf wichtige Funktionen zu verzichten.

  • Topeak Ratchet Rocket Lite DX+
    Mein Hauptwerkzeug unterwegs. Die kleine Ratsche liegt super in der Hand, erleichtert das Schrauben enorm – gerade bei schwer erreichbaren Stellen – und bringt alle nötigen Bits mit. Integriert sind auch ein Reifenheber und ein Kettennieter – damit deckt das Set fast alle Standardfälle unterwegs ab.

  • Leatherman Skeletool
    Ein echtes Allround-Tool – Messer, Zange, Schraubendreher. Robust und vielseitig.
  • Mini-Luftpumpe (Topeak Mini Dual DXG)
    Kompakt, leicht und mit genug Druck, um auch unterwegs einen platten Reifen wieder fit zu machen.
  • Reifenheber, Flickzeug, Kabelbinder & Tape
    Alles, was du für eine Standardreparatur brauchst – platzsparend verpackt.
Bikepacking Werkzeug

Bordwerkzeug

Topeak Werkzeugset

Topeak Werkzeug-Set

Schlösser – flexibel je nach Einsatz

Ein gutes Schloss gehört für mich zur Grundausstattung – auch beim Bikepacking.

Dabei gilt:

Je nach Tour und Einsatzzweck nehme ich unterschiedliche Schlösser mit.

Niemand will unnötig Gewicht mitschleppen, aber ein Mindestmaß an Sicherheit ist Pflicht – selbst, wenn du nur kurz beim Bäcker anhältst.

  • HipLok Z-Lok Combo
    Minimalistisches Kabelbinderschloss – ideal für schnelle Pausen.

  • HipLok Switch (Faltschloss)
    Gute Lösung für City-Stopps oder Solo-Touren mit mittlerem Risiko.
  • HipLok DX+ mit Stahlkabel
    Maximale Sicherheit für Familienausflüge oder das Sichern mehrerer Räder.
HIPLOK DX+ im Test

HipLok DX +

Kabelbinderschloss von HIPLOK

HipLok Z-Lok Combo

SWITCH angeschlossen

HipLok Switch

Ersatzteile – was wirklich Sinn ergibt

Mein MTB läuft mit Schlauchreifen, daher brauche ich weder Dichtmilch noch Tubeless-Kit.

Stattdessen habe ich folgende Teile dabei:

  • Ersatzschlauch

  • Schaltauge

  • Bremsbeläge

  • Kettenschloss

  • Schaltzug (optional)

  • Ventilschlüssel + Ventileinsätze

Kleine Extras, die oft den Unterschied machen

Ein paar unscheinbare Dinge haben sich als echte Retter in der Not bewährt:

  • Einweghandschuhe – für saubere Hände bei Ketten- oder Reifenarbeiten
  • Fixplus Spanngurte – um lose Ausrüstung zu sichern oder Taschen zu stabilisieren
  • Gewebe- & Isolierband – vielseitig einsetzbar, von Not-Reparaturen bis zur Verpackung

Alles zusammen ergibt ein robustes Reparatur-Setup, das kaum Platz beansprucht, aber im Ernstfall viel wert ist.

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Elektronik – Strom, Licht & Navigation unterwegs

Auch wenn ich möglichst reduziert unterwegs bin:

Ganz ohne Elektronik geht’s nicht. Für Navigation, Licht, Fotografie und Stromversorgung nutze ich bewusst wenige, aber zuverlässige Geräte – kompakt, funktional und bewährt auf Touren bis zu fünf Tagen.

Stromversorgung – Powerbanks statt Steckdose

Auf meinen Touren versorge ich alle Geräte ausschließlich über Powerbanks. Mein Setup sieht so aus:

  • Anker PowerCore (20.000 mAh)
    Die Hauptquelle für mein Smartphone, Stirnlampe und Uhr. Reicht bei moderatem Verbrauch locker für 3–4 Tage ohne Nachladen.

  • Kompakte Zweit-Powerbank (10.000 mAh)
    Als Backup oder für getrennte Stromversorgung (z. B. tagsüber vs. nachts). Praktisch, wenn mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden müssen.

Beide Powerbanks lade ich vor der Tour komplett auf. Je nach Wetter und Nutzung komme ich damit gut durch – ganz ohne Solarpanel oder Dynamo.

Licht – sehen und gesehen werden

Ein gutes Lichtsystem ist gerade bei späten Etappen oder Lageraufbau im Dunkeln Pflicht. Ich verwende:

  • Stirnlampe (Silva Trail Runner 4)
    Leicht, leistungsstark und ideal, wenn du beide Hände brauchst – z. B. beim Kochen oder Reparieren im Dunkeln.

  • Kleine Taschenlampe (Varta F20 Pro)
    Als Backup oder für kurze Einsätze im Zelt oder Taschenbereich. Robust und zuverlässig.

Die Stirnlampe nutze ich auch als zusätzliches Frontlicht, wenn ich im Dunkeln fahre. Ersatzbatterien (AAA/AA) habe ich immer dabei – sauber verpackt und feuchtigkeitssicher.

Navigation, Fotos & Kommunikation

Ich nutze bewusst nur mein Smartphone (iPhone) für alles – Navigation, Kamera, Kommunikation. Warum?

  • Alle Funktionen in einem Gerät

  • Gute Kameraqualität

  • Offline-Navigation via Komoot oder Outdooractive

  • Weniger Geräte, weniger Kabel, weniger Risiko

Ergänzt wird das Ganze durch meine Apple Watch SE, vor allem für Fitness-Tracking und als Notlösung zur Routenanzeige.

Ladetechnik & Kabel

Alle Kabel und Ladegeräte verstaue ich in einem eigenen Zip-Beutel. Mit dabei:

  • Multi-USB-Ladekabel (Lightning, USB-C, Micro-USB)
    Spart Platz und deckt alle Geräte ab.

  • Anker 725 Ladegerät (GaN-Tech)
    Klein, leicht und mit zwei Ports – ideal für das parallele Laden von Powerbank und Smartphone.

Mit diesem minimalistischen Elektronik-Setup bin ich auf 3–5-Tages-Touren komplett autark – ohne Steckdose, ohne überflüssigen Ballast.

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Kleidung & Accessoires - was ich wirklich mitnehme

Wenn’s um Kleidung fürs Bikepacking geht, halte ich es schlicht: funktional, erprobt und vielseitig kombinierbar.

Fast alles, was ich auf dem Mountainbike trage, nutze ich auch auf dem Gravelbike.

Der Unterschied liegt weniger in den Kleidungsstücken selbst – sondern darin, wie viel ich davon mitnehme und wie ich sie kombiniere.

Kopf, Hände, Füße – Schutz und Komfort

  • Helm: Mit dem neuen MTB kam auch ein neuer Helm – der Alpina Comox. Gute Belüftung, angenehmer Sitz, nicht zu schwer.

  • Handschuhe: Kurzfinger für warme Tage, Neopren-Handschuhe für kalte & nasse Etappen.
  • Brille: Schützt nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Staub, Mücken & Ästen – auf Trails ein Muss.
  • Socken: Merino- oder Thermolite-Modelle – je nach Jahreszeit. Immer schnell trocknend und geruchshemmend.

Funktional unterwegs – mein Tour-Setup

  • Unterwäsche & Baselayer: Merino-Shirts (kurz & lang), Unterhosen und ggf. Tights – leicht, warm, atmungsaktiv.

  • Trikots & Shorts: Ich setze auf ein kurzes und ein langes Trikot, dazu eine BIB-Shorts für den Tag und eine lange Trägerhose für kalte Abschnitte.
  • Wetterschutz & Isolierung:

    • Windweste + Regenjacke: Pflicht.

    • Isolationsjacke (z. B. Primaloft oder Daune) für kalte Abende

    • Softshell (optional) bei windigem Wetter

  • Camp-Kleidung: Leichte Zip-Off-Hose, Pullover und ggf. eine Mütze – reicht völlig für entspannte Abende.
  • Lager-Schuhe: Flip-Flops oder leichte Sandalen – lassen die Füße durchatmen und trocknen nach Regenschauern.

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Ein Wort zur Packstrategie

Nicht alles landet im Gepäck – manches trage ich direkt auf dem Rad. Der Rest wird platzsparend verpackt, oft in Kompressionsbeuteln oder separaten Zip-Taschen:

  • Wetterfeste Kleidung außen, schnell zugänglich

  • Wechselkleidung & Schlafsachen getrennt von Tagesbekleidung
  • Lagerkleidung immer trocken verstaut, z. B. in Packsack oder Lenkertasche
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Hygiene & Erste – leicht, sinnvoll und ausreichend

Gerade beim Bikepacking auf dem Mountainbike hast du weder Platz noch Lust, unnötige Kosmetik durch die Gegend zu fahren.

Mein Ansatz: Minimalistisch, aber funktional.

Alles, was mitkommt, hat sich über viele Touren hinweg bewährt – kein Ballast, nur das, was im Notfall zählt oder regelmäßig gebraucht wird.

Körperpflege – reduziert aufs Wesentliche

  • Zahnpflege: Reisezahnbürste + kleine Tube Zahnpasta

  • Duschgel & Deo: beides in Mini-Verpackung – reicht völlig für ein paar Tage
  • Mikrofaser-Handtuch: schnelltrocknend, leicht und robust
  • Sonnencreme: LSF 30 in Reisegröße – Pflicht bei Sommer-Touren
  • Mückenschutz: Gerade an feuchten Abenden unverzichtbar – kleines Spray oder Roller
  • Anti-Scheuer-Creme: Wer schon mal wundgescheuert in die zweite Etappe gestartet ist, weiß, warum die unbedingt mitmuss

Alles verpacke ich in einen wasserdichten Zip-Beutel – leicht zugänglich, übersichtlich, kompakt.

Erste Hilfe – sinnvoll ausgestattet, nicht überladen

Ich nehme bewusst nur eine Basis-Ausstattung mit, ergänzt um Mittel, die sich auf Touren als wirklich sinnvoll erwiesen haben:

  • Erste-Hilfe-Set 
    Enthält Pflaster, Kompressen, Verband – alles in ultraleichter Tasche

  • Schmerztabletten (Ibuprofen) – bei Kopfschmerzen, Entzündungen oder nach einem Sturz
  • Kohletabletten – falls der Magen nicht mitspielt
  • Magnesium (Einzeldosen) – vorbeugend gegen Muskelkrämpfe, gerade bei Hitze
  • Stichheiler (z. B. BiteAway) – funktioniert zuverlässig gegen Mücken- und Bremsenstiche
  • Wundcreme (Bepanthen o. ä.) – für kleinere Verletzungen, Schürfwunden oder Hautreizungen
  • Ohrstöpsel (z. B. Ohropax) – unterschätzt, aber Gold wert für einen erholsamen Schlaf

Dazu kommen ein paar Basics wie Taschentücher, etwas Klopapier und ein Paar Einmalhandschuhe – falls du mal jemandem helfen oder dein eigenes Bike reparieren musst.

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Sonstiges – Kleinigkeiten mit großer Wirkung

Neben den großen Ausrüstungsblöcken gibt es eine Handvoll Gegenstände, die auf keiner Tour fehlen dürfen – auch wenn sie oft übersehen werden.

Ich spreche von den kleinen Dingen, die unterwegs den Alltag erleichtern und für Ordnung, Komfort oder einfach ein gutes Gefühl sorgen.

Dazu gehören mein Geldbeutel , EC- und Kreditkarte, etwas Bargeld sowie Ausweis und Krankenkassenkarte, alles wasserdicht verpackt.

Für kurze Abstecher oder Einkäufe in der Stadt nutze ich gern die ultraleichte Cyclite Musette.

Auch persönliche Gegenstände wie Kopfhörer, ein kleines Buch oder mein Bikepacking-Booklet kommen mit – je nach Platz und Stimmung.

Ein Mini-Feuerzeug, ein paar Wäscheklammern und ein bisschen Waschmittel (Rei in der Tube) sind ebenfalls dabei, genau wie Spülmittel für Topf und Besteck.

Diese Kleinigkeiten wiegen fast nichts, leisten aber unterwegs viel.

Am Ende packe ich nur das ein, was mir auf Tour wirklich etwas bringt – und lasse weg, was unnötig Platz verbraucht.

So bleibt das Setup leicht, funktional und alltagstauglich – auch abseits des Trails.

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Mauntainbike Bikepacking Packliste

Scott Scale, voll beladen

Packordnung – wohin mit dem ganzen Kram?

Das beste Equipment bringt nichts, wenn du es unterwegs nicht sinnvoll verstauen kannst.

Gerade beim Mountainbike ist der Stauraum begrenzt – und die Balance entscheidet oft über Fahrspaß oder Frust.

Deshalb packe ich nicht einfach drauflos, sondern folge einer klaren Struktur, die sich auf Touren bewährt hat.

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Fazit: Mountainbike Packliste fürs Bikepacking – funktional, erprobt, flexibel

Meine Packliste hat sich über viele Touren hinweg bewährt.

Sie ist nicht ultraleicht, nicht maximal reduziert, aber funktional, alltagstauglich und vielseitig anpassbar.

Wichtig ist nicht, jedes Gramm zu sparen – sondern, dass du dich mit deinem Setup sicher und wohl fühlst.

Wenn du neu ins Thema einsteigst, nimm dir Zeit, probier dich aus und entwickle dein eigenes System.

Mein Setup soll dir dabei als Orientierung helfen – nicht als starrer Standard.

Bikepacking ist kein Wettbewerb.

Es geht darum, draußen zu sein, unterwegs zu sein – und das möglichst stressfrei.

Mit dieser Mountainbike Packliste bist du bestens gerüstet für 3–5 Tage auf Tour – ob allein, mit Freunden oder als Mikroabenteuer zwischendurch.

 

Happy Bikepacking

Dennis

Über den Autor: Dennis ist leidenschaftlicher Bikepacker und Gründer von Simple-Bikepacking.de. Seine Erfahrungen teilt er in verständlichen Ratgebern ohne Fachchinesisch oder Tech-Talk.

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