Draußen schlafen: So gelingen erholsame Nächte im Freien

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Ohne Zweifel – du wirst deine Bikepacking-Tour umso mehr genießen können, wenn du nachts gut schlafen kannst.

Wenn du vorhast, den Großteil der Nächte auf einer Bikepacking-Tour in der Natur zu schlafen, wirst du dich wohl oder übel im Vorfeld mit dem Thema draußen schlafen auseinandersetzen müssen.

Nicht jeder kann sich zu den glücklichen Menschen zählen, die sich hinlegen und sofort einschlafen.

Draußen zu schlafen ist für viele ungewohnt und ausreichend guten Schlaf zu bekommen ist nicht immer einfach.

Egal wie oft ich schon draußen geschlafen habe, ich benötige immer mindestens eine Nacht, um mich wieder daran zu gewöhnen.

Gibt es einen Trick oder sind die meisten von uns dazu verdammt unruhige Outdoor-Nächte zu ertragen und uns damit abzufinden?

In diesem Beitrag verrate ich dir meine Tipps, um beim Bikepacking und Camping besser und bequemer schlafen zu können.

Mögen sie dir helfen, bei deinem nächsten Outdoor-Abenteuer frisch und erholt aufzuwachen.

Die geeignete Schlafstelle

Die Wahl einer geeigneten Schlafstelle ist aus vielerlei Gründen ein wichtiges Thema.

Die richtige Schlafstelle schützt dich vor Umwelteinflüssen und Gefahren (z. B. Steinschlag oder Überflutungen).

Ein guter Schlafplatz wirkt sich aber auch auf die Qualität deiner Nacht aus.

Ein wichtiges Kriterium ist hier die Bodenbeschaffenheit. Der Untergrund sollte möglichst gerade und eben sein.

Mancher Outdoor-Fan schläft auch gerne ein wenig schief. Das ist natürlich Geschmacksache.

Wenn du dich für eine leicht schräge Schlafposition entscheidest, achte darauf, dass du nicht quer zur Hanglinie liegst.

Deine Füße sollten dabei nach unten zeigen, während dein Kopf noch oben zeigt.

Bevor du dein Lager aufschlägst, solltest du den Boden von groben Steinen und Ästen befreien, damit sich nichts in denen Zeltboden oder deine Isomatte eindrücken kann.

Mann schläft draußen mit Zelt

Urheber: everst

Das passende Schlafgemach

Die Auswahl ist groß: Sei es ein klassisches Zelt, ein Biwaksack, Hängematte oder ein minimalistisches Tarp.

Jede Unterkunft hat andere Eigenschaften.

Wichtig ist, dass du dir einen Wetterschutz aussuchst, in dem du dich nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlst.

Ich persönlich bevorzuge ein Zelt, da ich gerne eine Abgrenzung um mich herum habe.

Womit du dich am wohlsten fühlst, musst du ausprobieren. Ggf. kannst du dir unterschiedliche Unterkünfte im Freundeskreis ausleihen, um herauszufinden, was am besten zu dir passt.

Auch Aspekte wie Größe und Schutz spielen eine Rolle.

Schläfst du nicht gerne in beengten Verhältnissen, sollte deine Unterkunft etwas geräumiger ausfallen.

Bist du in Gebieten, in denen es viele Insekten (besonders Mücken) gibt, kann es ein Segen sein, wenn deine Unterkunft mit einem Insektenschutz (Moskitonetz) ausgestattet ist.

Die richtige Schlafsack / Schlafmatte Kombination

Eine passende Isomatte schützt nicht nur gegen Kälte von unten, sie trägt auch maßgeblich dazu bei, dass du weich und bequem liegst.

Besonders wenn du Seitenschläfer bist, solltest du darauf achten, eine Isomatte zu wählen, die ausstreichend dick ist und deinen Körper in den verschiedenen Schlafstellungen unterstützt.

Dünne und „einfache“ Isomatten verfügen nicht über ausreichend Stützkraft, was dazu führt, dass du unbequemen Kontakt mit dem Boden hast.

Mein persönlicher Favorit ist die Static V von Klymit, es gibt aber viele weiter Hersteller, die wunderbare Schlafmatten herstellen.

Um den besten Schlafkomfort bei einer luftgefüllten Schlafmatte zu erzielen, kannst du die Luftmenge erhöhen oder verringern, bis du den optimalen Härtegrad für dich gefunden hast.

Achte bei der Auswahl eine Isomatte auch immer auf die Wärmeleistung. Der sogenannte R-Wert gibt an, für welche Temperaturbereiche die Isolation eine Schlafmatte ausgelegt ist.

Der Schlafsack ergänzt die Isomatte zu einem Schlafsystem, dass dich warmhält und ausreichend Komfort bietet.

Damit du dich wohlfühlst und erholt draußen schlafen kannst, sollte dein Schlafsack natürlich perfekt zu dir und deinen Bedürfnissen passen.

Wichtige Aspekte hierbei sind Form und Größe des Schlafsacks.

Das hat nicht nur Einfluss auf deine Bewegungsfreiheit, sondern auch auf die Isolierleistung des Schlafsacks.

Wenn der Schlafsack zu groß ist, ist im Inneren zu viel Luft, die dein Körper mit beheizen muss. So verlierst du wertvolle Wärmeenergie und kannst schneller frieren.

Ebenso wie Isomatten haben Schlafsäcke unterschiedliche Temperaturbereiche, für die sie geeignet sind.

So gibt es z. B. Sommerschlafsäcke, Drei-Jahreszeiten- Schlafsäcke oder spezielle Winterschlafsäcke.

Bevor du dir einen neuen Schlafsack zulegst, solltest du dir also Gedanken machen, zu welchen Jahreszeiten und Witterungsbedingungen du hauptsächlich unterwegs sein wirst.

Warm bleiben

Es ist nahezu unmöglich, gut zu schlafen, wenn man die ganze Nacht friert und zittert.

Die richtige Schlaftemperatur zu erzeugen ist daher extrem wichtig.

Zum einen gelingt dies durch die Auswahl einer geeigneten Schlafmatte / Schlafsack Kombination.

Zum anderen gibt es noch weitere kleine Tricks, um Wärmeverlust vorzubeugen und kuschelig warm zu schlafen.

In diesem Artikel habe ich die Tipps& Tricks zusammengestellt.

Schlafen in der Natur

Tipps, die deinen Schlafkomfort verbessern werden

Wenn du alle bisher genannten Aspekte berücksichtigt hast, bist du einer erholsamen Nacht in der Natur bereits ein sehr großes Stück nähergekommen.

Dennoch kannst du mit ein paar simplen Tricks noch ein wenig mehr Komfort herbeiführen.

Wenn du nachts nicht gut schlafen kannst, weil du einfach keine bequeme Schlafposition findest, kann es helfen, deinen Körper mit Teilen deiner Ausrüstung zu unterstützen.

Seitenschläfer könne z. B. eine zusammengerollte Jacke zwischen die Knie klemmen.

Bist du Rückenschläfer und hast nachts Schmerzen in der Hüfte, kann es helfen, eine Bikepackingtasche oder einen Packsack unter die Knie zu legen, um den unteren Rücken zu entlasten.

Ein mit Kleidung gefüllter Packsack oder ein kleines Reisekissen dienen als Kopfunterlage und lassen dich entspannter schlafen.

Es gibt nichts Schlimmeres, als nachts aus dem warmen Schlafsack in die Kälte zu müssen.

Vor dem zu Bett gehen solltest du daher, wenn möglich deine Blase entleeren.

Sorge zudem dafür, dass alle Gegenstände, die du eventuell in der Nacht erreichen musst (Telefon, Trinkflasche, Kleidung) in greifbarer Nähe sind, so musst du nicht aus dem Schlafsack schlüpfen, wenn du etwas benötigst.

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4 Gadgets für erholsamere Outdoor Nächte

Zusätzlich zu den oben genannten Tipps gibt es noch kleine, aber feine Gadgets, die ich verwende, um die Nächte in der Natur noch ein klein wenig angenehmer zu gestalten:

Kissen

Ich schlafe nicht gerne direkt auf der Isomatte und verwende daher oft ein kleines Reisekissen der Firma Klymit.

Alternativ kann auch ein Packsack als Kopfkissen dienen, mir gefällt die Variante mit dem Reisekissen aber ein wenig besser.

Klymit Pillow X
Maße: 38.1 x 27.9 x 2.54 cm
Gewicht: 56 g 
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Schlauchtuch

Ein Schlauchtuch (Buff) ist ein wahres Multitalent. Es kann als Schal, als Mütze oder in der Nacht sogar als Schlafbrille fungieren.

Wenn du lichtempfindlich bist, kann der Buff einfach über die Augen gezogen werden und sorgt so für mehr Dunkelheit.

Buff Heavyweight Merino
atmungsaktiv
100% Merinowolle
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Ohrstöpsel

Die Geräusche der Natur können ungewohnt und sogar störend sein. Ich habe daher immer Ohrstöpsel dabei.

Sie verhelfen mir zu einem tieferen und somit erholsamen Schlaf. Hilft übrigens auch bei Geräuschen auf Campingplätzen.

Ohropax Color
zuverlässiger Lärmschutz
wiederverwendbar
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Taschenwärmer

Bei niedrigen Temperaturen machen die kleinen Taschenwärmer richtig Freude.

Auch wenn die Wärmewirkung der kleinen Kraftwerke zeitlich begrenzt ist, bringen sie eine wohlige Portion Wärme in kalte Outdoor-Nächte.

Taschenofen Holzkohle
Handwärmer mit Kohlestäbchen
Gehäuse ist mit Velours
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Im Zelt draussen schlafen
Urheber: everst

Draußen schlafen: Übung macht den Meister

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Manche Bikepacker benötigen einfach etwas Zeit, um sich an das draußen Schlafen zu gewöhnen.

Bei kurzen Trips ist das kein Trost. Wahrscheinlich wirst du müde und erschöpft nach Hause kommen.

Planst du jedoch eine lange Radreise, kann ich dich beruhigen. Nach einigen Nächten hat sich dein Körper daran gewöhnt, draußen zu schlafen und du wirst erholsamen Schlaf finden.

Schlafen in der Natur ist nicht immer bequem und manchmal verflucht man es sogar.

Die unvergesslichen Erlebnisse, die Naturverbundenheit und wertvolle Erinnerungen entschädigen aber für die ein oder andere schlechte Nacht.

Happy Bikepacking

Dennis

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