Die ausführliche Bikepacking Packliste für mehrtägige Ausfahrten (3-7 Tage)

Transparenz-Hinweis
Ich empfehle in diesem Beitrag Produkte und nenne Firmennamen, ohne dass ich dafür vom jeweiligen Hersteller eine Gegenleistung erhalte. Die Empfehlungen basieren auf gewissenhafter Recherche, Erfahrungswerten von Lesern oder vorhandenen Bewertungen zum jeweiligen Produkt. Enthaltene Affiliate-Links sind immer mit einem * als solche gekennzeichnet.

Plane clever statt schwer zu schleppen: Diese Bikepacking Packliste führt dich Schritt für Schritt durch Taschen, Schlaf- und Kochsetup, zeigt erprobte Leichtgewichts-Tipps und liefert eine gratis PDF-Checkliste, damit du vor dem Start nur noch Häkchen setzen musst.

Bikepacking ist Freiheit pur – aber nur, wenn das Setup passt.

Wer zu viel einpackt, schleppt unnötig Gewicht.

Wer zu wenig mitnimmt, riskiert Stress, Umwege oder Komfortverlust.

Eine durchdachte Bikepacking Packliste spart dir beides: sie hilft dir, genau das mitzunehmen, was du für 3 bis 7 Tage wirklich brauchst – nicht mehr und nicht weniger.

Du bekommst eine klar strukturierte Übersicht über das gesamte Equipment: von Taschen und Schlafsystem über Kochausrüstung bis zu Kleidung, Elektronik und Hygiene.

Alle Kategorien enthalten konkrete Empfehlungen – funktional, leicht, bewährt.

Ziel ist nicht, alles mitzunehmen.

Sondern genau das Richtige.

So bleibst du unterwegs flexibel, beweglich und kannst dich auf das konzentrieren, worauf es ankommt: das Erlebnis auf dem Rad.

Ob du deine erste Overnighter-Tour planst oder eine mehrtägige Alpenüberquerung – mit dieser Packliste vermeidest du typische Fehler, sparst dir stundenlange Recherche und startest deutlich entspannter in dein Abenteuer.

Bikepacking-Taschen im Überblick – das passende Setup für deine Tour

Beim Bikepacking zählt nicht nur, was du mitnimmst – sondern vor allem, wie du es transportierst.

Das Taschensystem bestimmt, wie sich dein Rad fährt, wie schnell du packst und wie leicht du an Ausrüstung kommst.

Im Idealfall verteilst du das Gewicht möglichst gleichmäßig und nutzt den vorhandenen Platz aerodynamisch sinnvoll.

Diese vier Hauptbereiche bilden die Basis:

Lenkertasche – für leichte, voluminöse Ausrüstung

Die Lenkertasche ist perfekt für Dinge, die du nachts brauchst, tagsüber aber nicht benötigst:

Schlafsack, Isomatte, Wechselkleidung. Sie sitzt quer am Lenker und nutzt dessen Breite effektiv aus.

Wichtig: Die Tasche muss gut komprimierbar und seitlich stabilisiert sein, um Pendeln zu vermeiden.

Geeignet für: Schlafsack, Kleidung, Isomatte
Typische Größe: 7–15 Liter
Tipp: Bei Dropbars auf Lenkerfreiheit achten – Schalten und Bremsen dürfen nicht behindert werden.

Rahmentasche – zentral, stabil, effizient

Die Rahmentasche nutzt den Platz im vorderen Rahmendreieck – ideal für schwerere Gegenstände wie Werkzeug,

Nahrung, Elektronik oder Wasserbeutel. Sie hält den Schwerpunkt niedrig und beeinträchtigt die Aerodynamik kaum.

Es gibt sie als Vollrahmentaschen und Halbrahmentaschen – je nach Geometrie und gewünschtes Volumen.

Geeignet für: Werkzeug, Elektronik, Powerbank, Riegel, Trinkblase
Typische Größe: 2–7 Liter
Tipp: Achte auf Reißverschlussstabilität und Kabelführungen (z. B. für Dynamo/Powerbank).

Satteltasche – das große Volumen am Heck

Sie ersetzt Gepäckträger und Packtaschen:

Die Satteltasche fasst Kleidung, Biwak- oder Koch-Equipment und wird direkt unter dem Sattel befestigt.

Wichtig ist eine straffe Fixierung, da sonst „Wackeln“ auf ruppigem Untergrund entsteht.

Viele Modelle bieten Kompressionsriemen und interne Verstärkungen.

Geeignet für: Kleidung, Biwaksack, Tarp, Kocher
Typische Größe: 8–16 Liter
Tipp: Achte auf Kompression und Rollverschluss – das spart Platz und hält dicht.

Zubehörtaschen & modulare Erweiterungen

Je nach Tour und Radtyp können kleinere Taschen deinen Stauraum gezielt ergänzen:

  • Oberrohrtasche (Top Tube Bag): ideal für Snacks, Powerbank, Handy. Direkt griffbereit während der Fahrt.

  • Gabeltaschen (Fork Cages): an lowrider-Gabeln montiert, tragen sie Kochset, Zeltstangen oder Wasserflaschen.
  • Food Pouches / Stem Bags: kleine Beutel am Lenker oder Vorbau – perfekt für Riegel, Trinkflaschen, Kamera.
  • Lenkertaschen-Erweiterungen: Zubehörtaschen für extra Volumen vorn.

Alternativen: Modulare Racksysteme wie Tailfin

Nicht jeder fährt gern mit weichen Taschen. Marken wie Tailfin bieten starre Gepäckträger-Systeme mit seitlich fixierten Taschen oder Packsäcken, die leichter zu be- und entladen sind – vor allem bei Touren mit viel Ausrüstung oder unkonventioneller Rahmengeometrie.

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Schlafsystem – leicht, kompakt und wetterfest übernachten

Ob Biwak in den Alpen oder Microadventure im Mittelgebirge – dein Schlafsetup entscheidet über Komfort, Erholung und Packmaß.

Beim Bikepacking gilt: so leicht wie möglich, aber wetterfest und funktional.

Die folgenden Komponenten bilden den Kern deines Schlafsystems:

Zelt – wettergeschützter Rückzugsort

Ein kompaktes 1-Personen-Zelt schützt dich zuverlässig vor Regen, Wind und Insekten.

Achte auf ein geringes Packmaß, gute Belüftung und stabile Gestänge.

Modelle mit Innen- und Außenzelt bieten mehr Flexibilität bei wechselndem Wetter.

Empfehlung: freistehende Trekkingzelte oder ultraleichte Tunnelzelte unter 1,5 kg
Alternativen: Einwandzelte, Tarps mit Bodenplane oder Zeltstangen aus Fahrradteilen
Tipp: Achte auf Aufbauzeit und Platzbedarf bei der Standortwahl.

Isomatte – Isolation und Liegekomfort

Eine gute Isomatte schützt vor Bodenkälte und sorgt für erholsamen Schlaf.

Für Bikepacking bewährt haben sich leichte Luftmatten mit R-Werten von 2 bis 4 – ausreichend für Frühjahr bis Herbst.

Empfehlung: Matten unter 500 g mit Packmaß unter 25×10 cm
Tipp: Querverlaufende Luftkammern oder Wabenstruktur verhindern Wegrutschen auf schrägen Untergründen.

Schlafsack – angepasst an Temperatur & Tourprofil

Ein leichter Daunen- oder Kunstfaserschlafsack ist Pflicht.

Entscheidend sind Komforttemperatur, Komprimierbarkeit und Feuchtigkeitsresistenz.

Für Mitteleuropa hat sich ein Komfortbereich zwischen +5 und +10 °C bewährt.

Empfehlung: Daune bei Trockenwetter, Kunstfaser bei hoher Luftfeuchtigkeit
Tipp: Mumienschlafsäcke mit Kompressionspacksack sparen Platz

Alternativen

Natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten als das klassische Setup aus Zelt, Schlafunterlage und Schlafsack.

  • Bei milden Temperaturen kannst du das Zelt evtl. zuhause lassen. Alternativ schlüpfst du in deinen Biwaksack oder spannst ein Tarp auf.
  • Auch Hängematten eignen sich super, wenn du ohne Zelt nächtigen willst. So bist du sicher vor Krabbeltierchen. Allerdings brauchst du zwei Bäume, um die Hängematte zu spannen. Im Hochgebirge fällt diese Option weg.
  • Du suchst einen „Schlafsack light“? Dann solltest du dir Quilts genauer ansehen. Hier fehlt die Unterseite, sodass du Gewicht einsparen kannst. Natürlich darfst du nicht die Isolation eines Schlafsacks erwarten. Quilts sind vor allem für den Sommer geeignet.
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Kochausrüstung & Ernährung unterwegs

Essen macht Laune und füllt die Energiespeicher wieder auf – vor allem nach einem langen Tag im Sattel.

Mit der richtigen Kochausrüstung bist du unabhängig, flexibel und sparst dir teure Stopps.

Beim Bikepacking zählen Leichtigkeit, Effizienz und einfache Handhabung.

Du brauchst kein komplettes Camping-Setup – aber das Nötigste sollte kompakt und zuverlässig sein.

Plane pro Tag 3 Hauptmahlzeiten + 3 Snacks. Packe 1 Tag Reserve ein – bei Hunger hilft dir kein Ultra-Light-Fetisch.

Kocher – klein, leicht und schnell einsatzbereit

Gaskocher sind im Bikepacking die erste Wahl: leicht, effizient und einfach zu bedienen.

Achte auf einen stabilen Standfuß, Windschutz und einen fein regulierbaren Brenner.

Alternativen wie Spiritus- oder Esbitkocher sind minimalistisch, aber oft langsamer oder schwieriger zu dosieren.

Empfehlung: Schraubkartuschen mit Piezozünder & kleinem Titanbrenner
Tipp: Im Ausland Verfügbarkeit von Gaskartuschen prüfen

Topf & Pfanne – leicht und funktional

Ein Titan-Topf reicht oft aus – ggf. ergänzt durch eine kleine Pfanne oder einen Wärmetauscher-Topf, der Brennstoff spart.

Achte auf ein Packmaß, das exakt zum Kocher und deinem Packsystem passt.

Geeignet für: Pasta, Trekkingnahrung, Suppen, Kaffee
Tipp: Griffschutz oder faltbare Griffe vermeiden heiße Überraschungen

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Besteck & Zubehör – minimalistisch denken

Ein faltbarer Löffel oder ein Spork reichen.

Schneidbrett, Messer, Becher und ggf. ein kleiner Schwamm oder ein Packtuch ergänzen das Setup.

Tipp: Alles in einen leichten Zip-Beutel – hygienisch und übersichtlich

Trinkflaschen & Wasserversorgung 

Streng genommen gehört die Trinkflasche nicht zur Kochausrüstung.

Doch Wasser ist das A und O – gerade bei mehrtägigen Touren mit wenig Infrastruktur.

Darum solltest du sie beim Erstellen deiner Packliste nicht vergessen.

Viele Bikepacker wählen Kunststoff-Flaschen aufgrund des leichten Gewichts.

Metallflaschen wiegen mehr, haben dafür aber bei der Isolierung die Nase vorn.

Empfehlung:

  • 2–3 große Flaschen am Rad 

  • Zusatz-Trinkblase mit 1,5–2 l für lange Abschnitte
  • Optional: Wasserfilter oder Micropur-Tabletten für Touren abseits der Zivilisation

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Packliste 3 Tage

Urheber: Geosminacomponents

Elektronik & Stromversorgung beim Bikepacking

Strom ist unterwegs ein limitierender Faktor – vor allem, wenn du mit GPS, Smartphone und Beleuchtung fährst.

Die richtige Auswahl an Powerbanks, Lampen und Lademöglichkeiten sorgt dafür, dass du autark bleibst, ohne ständig auf Steckdosensuche zu sein.

Powerbank – deine mobile Energiequelle

Eine gute Powerbank ist Pflicht. Für 3–7 Tage solltest du mindestens 10.000–20.000 mAh einplanen – je nachdem, ob du Kamera, GPS oder Handy lädst.

Modelle mit Schnellladefunktion (USB-C, PD) sparen Zeit beim Nachladen an der Steckdose.

Empfehlung: 1× große Powerbank + 1× kleine Reservebank (5.000–10.000 mAh)
Tipp: Ladestrategie definieren: tagsüber laden mit Dynamo/Solar oder nachts an der Hütte/Powerstation

Solarpanel – als Backup bei gutem Wetter

Ultraleichte Solarpanels (10–20W) funktionieren nur bei konstantem Sonnenlicht – dann aber zuverlässig.

Sie sind eine gute Option für Pausentage oder langsame Touren mit viel Zeit und Sonne.

Tipp: Panel an Lenkertasche oder Gabeltasche fixieren und direkt Powerbank laden lassen

Beleuchtung – sehen & gesehen werden

Eine helle Frontleuchte (200–800 Lumen) und ein dauerhaft leuchtendes Rücklicht gehören zur Pflichtausstattung.

Viele Modelle lassen sich über USB laden und funktionieren mehrere Nächte durch.

Empfehlung: Kombi aus Lichtanlage + Notfalllampe (z. B. Petzl Stirnlampe)

Zubehör & Kabelmanagement

  • USB-C / Micro-USB / Lightning-Kabel

  • Verteiler-Adapter oder 3in1-Ladekabel
  • Gummibänder oder Kabelclips gegen Chaos
  • Bikepacking-Taschen mit Kabelführung für Ladebetrieb während der Fahrt
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Werkzeug & Reparatur – was in deine Bikepacking Packliste gehört

Ein platter Reifen oder lockerer Bolzen kann jede Tour ruinieren – es sei denn, du hast das passende Werkzeug dabei.

Die gute Nachricht: Mit einer kompakten Grundausstattung deckst du 95 % aller typischen Pannen ab.

Das Wichtigste ist, dass du dein Material kennst – und es unterwegs selbst reparieren kannst.

Multitool – dein mobiles Mini-Werkzeug

Ein gutes Multitool vereint Inbusschlüssel, Torx, Kettennieter und oft auch Speichenschlüssel.

Modelle mit integriertem Kettennieter sind besonders praktisch, wiegen aber etwas mehr.

Tipp: Achte auf die passenden Schlüsselgrößen für dein Rad – 4/5/6 mm sollten immer dabei sein.

Kettennieter & Ersatzglied

Auch wenn dein Multitool einen Nieter hat – pack ein Ersatzglied oder Quick-Link für deine Schaltung ein.

Bei längeren Touren lohnt sich ein separater, stabiler Kettennieter.

Flickzeug & Ersatzschlauch / Dichtmilch

  • Für Schlauchfahrer: 1–2 Ersatzschläuche, Mini-Pumpe, Flickset

  • Für Tubeless: Dichtmilch, Tubeless-Pilze (z. B. Dynaplug), CO₂-Kartusche als Backup
  • Mini-Pumpe mit Manometer spart Platz und Nerven

Kabelbinder, Tape & Notfall-Set

Ein paar Kabelbinder, Gewebeband, Ersatzschrauben und ein Stück Draht retten dir im Zweifel die Tour.

Leicht, vielseitig, goldwert.

Tipp: Alles griffbereit in einer Werkzeugtasche oder Drybag verstauen – z. B. unter dem Sattel, in der Gabeltasche oder am Flaschenhalter.

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Packliste Bikepacking

Urheber: Geosminacomponents

Hygiene & Reiseapotheke

Auch wenn’s draußen oft rau zugeht:

Ein gewisses Maß an Hygiene trägt dazu bei, dass du dich auf Tour wohlfühlst – gerade bei mehrtägigen Bikepacking-Trips.

Und falls du dir mal den Magen verdirbst, einen Sonnenbrand einfängst oder stürzt, ist eine kleine, durchdachte Reiseapotheke Gold wert.

Waschzeug – leicht, kompakt, funktional

Fürs Bikepacking reicht eine Basisausstattung:

  • Mini-Zahnbürste & Zahnpasta

  • biologisch abbaubare Seife (z. B. Dr. Bronner’s, Sea to Summit)

  • Mikrofaser-Handtuch (schnell trocknend, leicht)
  • Deo, Mini-Kamm
  • Feuchttücher / Klopapier 

Reiseapotheke – besser haben als brauchen

Ein kleines Erste-Hilfe-Set gehört in jede Bikepacking Packliste.

Es sollte möglichst wasserdicht verpackt und an einem festen Platz untergebracht sein (z. B. Rahmentasche).

Inhalt (Beispiele):

  • Blasenpflaster, Tape, Pflasterstrips

  • Wunddesinfektion, Gel gegen Insektenstiche
  • Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen), ggf. Antihistamin
  • Durchfallmittel, Elektrolytpulver
  • 1 Paar Einmalhandschuhe, Zeckenzange
  • Ggf. persönliche Medikamente (in Originalverpackung)
Tipp: Die Apotheke sollte unabhängig vom restlichen Gepäck griffbereit sein – am besten oben in der Rahmentasche oder in einer separaten Zubehörtasche.
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Kleidung beim Bikepacking – funktional, leicht, im Schichtenprinzip

Die richtige Kleidung ist entscheidend – vor allem auf längeren Touren, bei wechselndem Wetter oder in abgelegenen Regionen.

Beim Bikepacking gilt: weniger, aber durchdacht.

Funktionelle Materialien, schnelltrocknend, leicht zu waschen – und so kombiniert, dass du bei Hitze genauso klarkommst wie bei plötzlichem Regen oder morgendlicher Kälte.

Basisschicht – direkt auf der Haut

Diese Schicht sorgt für Temperaturregulation und Feuchtigkeitstransport.

Ideal: Funktionsunterwäsche oder Merino-Shirts – sie trocknen schnell und riechen nicht so schnell.

Empfehlung:

  • 2x Radshirt oder Merino T-Shirt

  • 1x Funktionsunterhose oder Radhose
  • Optional: Arm- und Beinlinge bei wechselndem Wetter

Isolationsschicht – für abends & kühle Etappen

Wenn’s kalt wird, brauchst du eine wärmende, leichte Zwischenschicht. I

deal sind Fleecejacken oder leichte Isolationsjacken (z. B. Primaloft, Merino Hoodie).

Tipp: Auch als „Kissenersatz“ nutzbar, wenn’s mal eng wird im Gepäck

Wetterschutz – Regen & Wind zuverlässig blocken

Eine ultraleichte Regenjacke mit gutem Packmaß gehört in jede Bikepacking Packliste – genauso wie ggf. eine Regenhose, wenn du in nassen Regionen unterwegs bist.

Zusätzlich sinnvoll: eine Windweste oder ein Windbreaker für schnelle Abfahrten.

Empfehlung: Regenjacke < 250 g mit guter Belüftung, wasserdicht & atmungsaktiv
Tipp: Auch über dem Helm tragbar = besserer Nässeschutz bei Starkregen

Zusätzliche Kleidung – für abends & Schlafen

  • 1x leichte Hose oder Shorts für den Camp-Abend

  • 1x T-Shirt (z. B. Merino) als Schlafshirt
  • 1x Unterwäsche & 1x Ersatzsocken
  • ggf. Flipflops oder Barfußschuhe (für Duschen/Camp)

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Wäsche & Trocknung

Wasche unterwegs mit Biowaschmittel in der Flasche, trockne Kleidung über Nacht an der Zeltleine oder bei Sonne am Rad. Weniger Teile = öfter waschen, aber weniger Gewicht.

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Sonstiges – was sonst noch in die Bikepacking Packliste gehört

Manche Dinge brauchst du nicht auf jeder Tour – aber in bestimmten Situationen machen sie den Unterschied.

Ob Komfort, Sicherheit oder persönliche Vorliebe:

Diese optionalen Extras kannst du je nach Route und Anspruch ergänzen.

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Extras optionale Ausrüstung in der Bikepacking Packliste

Je nach Beschaffenheit der Route sowie klimatischen und geographischen Bedingungen sind zusätzliche Ausrüstungsgegenstände nützlich.

Führt dich die Tour z. B. an (klaren) Gewässern entlang, bietet sich ein Wasserfilter an.

So kannst du unterwegs Wasser aufbereiten.

Ein Moskitonetz hält dir lästige Stechmücken vom Leib.

Größere Wildtiere wiederum wehrst du mit Pfefferspray ab – obwohl dieser Fall in Deutschland kaum vorkommen dürfte.

Natürlich sollte die Packliste sich an deinen Vorlieben orientieren.

Möchtest du die Fahrt z. B. dokumentieren?

Dann geht nichts über eine Action Cam á la GoPro.

Nachfolgend habe ich exemplarisch einige Extras für deine Bikepacking-Packliste aufgeführt.

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Packorganisation & Ordnung – so bleibt deine Bikepacking Packliste im Griff

Eine gute Bikepacking Packliste hilft dir beim Start – aber wie du dein Equipment unterwegs organisierst, entscheidet über Tempo, Nerven und Sicherheit.

Wer jeden Tag im Taschenchaos wühlt, verliert nicht nur Zeit, sondern auch schnell den Überblick.

Das Ziel: klare Strukturen, fester Platz für jedes Teil – und alles schnell griffbereit.

Packprinzip: schwer nach unten, Zugriff nach oben

Die Grundregel:

  • Schwere Ausrüstung (Werkzeug, Essen, Elektronik) tief im Rad, z. B. in der Rahmentasche

  • Leichte, voluminöse Teile (Schlafsack, Kleidung) nach oben oder hinten (Lenker- und Satteltasche)
  • Kleinkram mit häufigem Zugriff (Snacks, Handy, Sonnencreme) in Zubehörtaschen

Taschen sinnvoll nutzen & beschriften

  • Nutze kleine Drybags oder Meshbags, um Ordnung in große Taschen zu bringen

  • Farblich oder per Klebeband markiert = nachts schneller gefunden
  • Feuchtigkeitssensible Ausrüstung immer in wasserdichten Beuteln lagern

Zugriff im Alltag clever planen

Was du tagsüber brauchst, gehört griffbereit:

  • Snacks, Sonnencreme, Kamera → Lenkertasche oder Food Pouch
  • Handy & Powerbank → Oberrohrtasche
  • Regenjacke → oben in der Satteltasche oder außen per Gummizug

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Fazit – deine Bikepacking Packliste, individuell und praxiserprobt

Eine gute Bikepacking Packliste ist kein starres Regelwerk – sondern ein flexibles System, das sich an deine Tour, dein Setup und deine Erfahrungen anpasst.

Mit jedem Kilometer lernst du, was du wirklich brauchst – und was du getrost zu Hause lassen kannst.

  • Leicht & funktional packen: Jedes Teil muss seinen Zweck erfüllen

  • Modular denken: Schlafen, Kochen, Reparieren, Kleidung – alles hat seinen Platz
  • Erfahrung schlägt Theorie: Passe deine Liste nach jeder Tour weiter an

Egal, ob du deine erste Overnighter-Tour planst oder dich auf ein mehrtägiges Gravel-Abenteuer vorbereitest:

Mit dieser Bikepacking Packliste hast du eine solide, praxiserprobte Grundlage.

Du sparst dir stundenlanges Recherchieren – und kannst direkt losfahren.

 

Happy Bikepacking!

Dennis

FAQ – Bikepacking Packliste: Das solltest du vor der Tour wissen

Welches Taschenset ist für Bikepacking-Einsteiger sinnvoll?

Für den Start reicht ein Basis-Setup: Satteltasche, Rahmentasche und Lenkertasche. Je nach Tourlänge kannst du Oberrohrtaschen, Gabeltaschen oder Food Pouches ergänzen. Wichtig: Gewicht gut verteilen und Zugriff auf wichtige Dinge sicherstellen.

Was gehört auf jeden Fall in eine Bikepacking Packliste?

Unverzichtbar: Powerbank, Regenjacke, Erste-Hilfe-Set, Multitool, Werkzeug, Schlafsystem. Der Rest hängt von Tour, Jahreszeit und Komfortanspruch ab – weniger ist oft mehr.

Wie finde ich meine ideale Packstrategie?

Probieren – anpassen – optimieren. Nach jeder Tour überprüfst du, was du tatsächlich genutzt hast. Alles, was unbenutzt geblieben ist, fliegt beim nächsten Mal raus. So entsteht dein persönliches Setup Schritt für Schritt.

Wie halte ich meine Bikepacking Packliste unter 10 kg?

Setze auf ultraleichte Ausrüstung, verzichte auf unnötige Doppelungen (z. B. zwei Jacken, zu viel Kleidung) und wiege jedes Teil. Auch Verpackungen kürzen oder weglassen spart Gewicht. Einfache Faustregel: Jedes Teil muss eine klare Funktion erfüllen.

Was sind häufige Fehler beim Bikepacking-Packen?

Zu viel Kleidung, zu schweres Werkzeug, schlechte Gewichtsverteilung und zu wenig Fokus auf Zugriff (Regenjacke ganz unten ist ein Klassiker). Viele unterschätzen auch das Gewicht von Lebensmitteln und Wasser – plane realistisch.

Über den Autor: Dennis ist leidenschaftlicher Bikepacker und Gründer von Simple-Bikepacking.de. Seine Erfahrungen teilt er in verständlichen Ratgebern ohne Fachchinesisch oder Tech-Talk.

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